- 12.12.2013, 17:22:53
- /
- OTS0242 OTW0242
ORF-Stiftungsrat genehmigt ORF-Finanzplan 2014
ORF-GD Wrabetz: "ORF wird auch 2014 eines der vielfältigsten und erfolgreichsten Programmangebote in Europa machen!"
Utl.: ORF-GD Wrabetz: "ORF wird auch 2014 eines der vielfältigsten
und erfolgreichsten Programmangebote in Europa machen!" =
Wien (OTS) - Der ORF-Stiftungsrat genehmigte in seiner Plenarsitzung
am Donnerstag, dem 12. Dezember 2013, unter dem Vorsitz von Brigitte
Kulovits-Rupp einstimmig den ORF-Finanzplan für das Jahr 2014,
weiters wurde ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz einstimmig
die Entlastung für das Geschäftsjahr 2012 erteilt sowie die weitere
Vorgangsweise im Zusammenhang mit dem ORF-Standort und die
Neustrukturierung der ORF-Service-Hotline "Rat auf Draht"
beschlossen. "Der ORF wird auch 2014 seinem Publikum eines der
vielfältigsten und erfolgreichsten Prorammangebote in Europa machen
können - trotz des großen Spardrucks und der zunehmenden Konkurrenz!
Die Basis dafür konnte mit dem Beschluss des ORF-Finanzplans 2014
heute geschaffen werden!", betonte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander
Wrabetz: "Zur Weiterentwicklung des Medienstandortes und Absicherung
der österreichischen Wertschöpfung wären zusätzliche Investitionen
aus den nicht mehr zur Verfügung stehenden Refundierungsmitteln
dringend nötig!"
ORF-Finanzplan auch 2014 ausgeglichen
"Auch 2014 wird der ORF alle Leistungsbereiche aufrechterhalten, ein
ausgeglichenes Ergebnis erzielen, Content- und Marktführerschaft
erhalten und Zukunftspotenziale absichern", kündigte der
ORF-Generaldirektor an: "Der ORF wird sogar Leistungsbereiche wie ORF
in HD, die TVthek, Barrierefreiheit, neue Apps und unsere
Spartenkanäle ORF III und ORF SPORT + fortschreiben, die es vor der
Refundierung nicht gab", so der ORF-Generaldirektor. In den
Kern-Genres Information und Kultur werde das hohe Niveau gehalten,
der Sport bilde mit Olympia und Paralympics in Sotschi sowie der
FIFA-Fußball-WM einen Schwerpunkt, allein bei der Unterhaltung habe
man laut Wrabetz das Angebot einschränken müssen. "Dennoch werden wir
24 neue eigen- und koproduzierte Filme und 63 neue eigen- und
koproduziert Serienfolgen sowie zahlreiche Schwerpunkte - "100 Jahre
Erster Weltkrieg", Europa-Schwerpunkt, "Bewusst gesund", einen großen
Umweltschwerpunkt - präsentieren können", sagte Wrabetz, der sich
auch über die aktuellen Reichweiten sehr erfreut zeigte. "61,7
Prozent der Österreicherinnen und Österreicher sehen täglich fern,
48,4 Prozent sehen ORF. D. h. täglich nutzen 78 Prozent der
Fernsehzuschauer den ORF, monatlich sind es sogar 96 Prozent."
"Die Budgetierung 2014 war für den ORF angesichts der schwierigen
Gesamtlage und der derzeit nicht zur Verfügung stehenden Refundierung
eine große Herausforderung. In einer großen Anstrengung für das
gesamte Unternehmen konnten wir einen Finanzplan mit einer schwarzen
Null, ein stabiles TV-Budget und Sonderbudgets für den
Europa-Programmschwerpunkt oder die Smart-TV-Strategie vorlegen",
betonte Mag. Richard Grasl, der Kaufmännische Direktor des ORF:
"Jeder freie Euro wird ins Programm investiert!"
1.000 österreichische Produktionen durch Refundierung mitermöglicht
Ebenso informierte der ORF-Generaldirektor den Stiftungsrat, dass
wegen des Ausbleibens der Refundierung der Leistungsumfang der
Bereiche Film/Fernseh-Abkommen, Ausbau der Landesstudios, Eigen- und
Koproduktionen, ORF SPORT +, ORF III, RSO, Weiterentwicklung des
Kinderprogramms und Kulturprojekte für Österreich und Europa nicht im
bisherigen Ausmaß gehalten werden kann. "Die Refundierung ist eine
direkte Investition in österreichisches Programm und heimische
Wertschöpfung! Insgesamt 1.000 Produktionen wurden durch die
Refundierung mitermöglicht - und der Erfolg zeigt sich auch in
internationalen Auszeichnungen: Der ORF ist der einzige Sender, der
in einem Jahr für zwei Produktionen mit den zwei großen Weltpreisen
geehrt wurde: mit einem Oscar für 'Amour' und einem Emmy für 'Das
Wunder von Kärnten'", schloss Wrabetz.
Neustrukturierung der Notrufnummer "Rat auf Draht"
Weiters stimmte der Stiftungsrat der Neustrukturierung von "Rat auf
Draht", der Notrufnummer für Kinder, Jugendliche und deren
Bezugspersonen, zu. Mit dem SOS-Kinderdorf konnte ein Partner
gefunden werden, der "Rat auf Draht" in Kooperation mit dem ORF
fortführen wird. Damit konnte der Fortbestand dieser wichtigen
Serviceeinrichtung unabhängig von den budgetären Sparvorgaben des ORF
gesichert werden.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF






