- 12.12.2013, 09:44:10
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BMUKK: "Erasmus+": Es geht los!
Das neue EU-Förderprogramm im Bildungs-, Jugend- und Sportbereich "Erasmus+" 2014-2020 ist startbereit.
Utl.: Das neue EU-Förderprogramm im Bildungs-, Jugend- und
Sportbereich "Erasmus+" 2014-2020 ist startbereit. =
Wien (OTS) - Bis zu fünf Millionen junge Menschen und Erwachsene in
Europa werden von 2014 bis 2020 die Möglichkeit haben, in einem
anderen Land zu lernen und zu studieren, eine Ausbildung zu
absolvieren, zu arbeiten oder eine Freiwilligentätigkeit auszuüben.
Das Europäische Parlament und der Rat haben gestern in Straßburg
offiziell die EU-Verordnung über die Einrichtung des neuen
EU-Programms für Bildung, Jugend und Sport "Erasmus+" unterzeichnet.
Das neue siebenjährige EU-Programm "Erasmus+" löst die bis Ende 2013
laufenden EU-Bildungs- und Jugendprogramme ab und wird im Jänner 2014
zeitgerecht starten.
Bildungsministerin Schmied betont: "Wir haben uns bei den
Verhandlungen auf europäischer Ebene dafür eingesetzt, dass das
zukünftige EU-Programm "Erasmus+" weiterhin zur Internationalisierung
und Qualitätsentwicklung der österreichischen Bildungseinrichtungen
beiträgt und noch mehr Lernende und Lehrende die großartigen Chancen
für Mobilität und grenzüberschreitende Kooperation nützen können. Ich
freue mich, dass dies nach intensiven und sehr konstruktiven
Verhandlungen zwischen den 28 EU-Mitgliedstaaten, der Europäischen
Kommission und dem Europäischen Parlament gelungen ist."
In "Erasmus+" werden die erfolgreichen EU-Programme für "Lebenslanges
Lernen" und "Jugend in Aktion" sowie fünf internationale Programme
und Sport als neuer Bereich zusammengeführt. Im Zentrum des neuen
EU-Programms stehen die Förderung von Mobilität und transnationaler
Zusammenarbeit sowie der Austausch bewährter Praxis im Bildungs- und
Jugendbereich. Im Sport wird sich das Programm vor allem auf
Kooperationsprogramme und den Breitensport konzentrieren.
Zwischen 2014 und 2020 werden von der Europäischen Union 14,7
Milliarden Euro für das Programm bereitgestellt, das sind 40 Prozent
mehr als in der bisherigen Finanzperiode. Zusätzlich stehen rund 1,68
Mrd. Euro für die Kooperation mit Drittländern zur Verfügung. Der
Anteil Österreichs wird allein im Jahr 2014 rund 27 Millionen
betragen. Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur wird
nationale Mittel für die Kofinanzierung österreichischer Projekte
bereitstellen und damit für die maximale Ausschöpfung der
EU-Förderung sorgen.
Österreich hat sich bisher äußerst erfolgreich an den
EU-Bildungsprogrammen beteiligt. Jährlich nutzen rund 16.000 junge
Menschen die Chance, in einem anderen europäischen Land zu lernen
oder zu arbeiten. Mehr als ein Viertel aller österreichischen Schulen
hat sich bisher am Programm Lebenslanges Lernen beteiligt. Insgesamt
konnte Österreich mit dem Programm Lebenslanges Lernen zwischen 2006
und 2013 rund 120 Millionen Euro an EU-Fördermittel lukrieren und
rund 100.000 junge Menschen nahmen an einer Mobilitätsmaßnahme teil.
Für das Jahr 2014 stehen Österreich für alle Programmbereiche rund 27
Millionen Euro zur Verfügung.
Die Nationalagentur bei der OeAD-GmbH betreut das EU-Bildungsprogramm
in Österreich und bietet Beratung und Informationen für
Antragsteller/innen: www.erasmusplus.at.
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