• 11.12.2013, 13:25:28
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Untertunnelung Franz Josef Kai: Autofahrer-Populismus zu wenig

Kommerzielle Nutzer an Kosten beteiligen

Utl.: Kommerzielle Nutzer an Kosten beteiligen =

Wien (OTS) - Die unabhängige Bürgerliste "Wir Im Ersten" hat die
Untertunnelung des Franz-Josef-Kais bereits 2010 gefordert. "Wir sind
froh darüber, dass nun auch die Bezirksvorsteherin endlich diesen
Vorschlag aufgegriffen hat", so Rechtsanwalt Karl Newole,
Klubvorsitzender der Bürgerliste.

So dumpf populistisch 'pro Autofahrer' könne man dabei aber nicht
vorgehen: "Wir fordern zur Untertunnelung daher zuerst eine
Machbarkeitsstudie, auch weil unter der Fahrbahnebene die U-Bahn
verläuft, und eine bindende Kostenprognose. Es soll eine Lösung
gefunden werden, die den Ersten ohne 'Stadtautobahn Franz Josef Kai'
direkt und mit Grün- und Flanierflächen an den Donaukanal führt.
Dabei ist eine kommerzielle und nicht-kommerzielle Flächennutzung zu
ermöglichen. Die kommerziellen Nutzer sollten angemessen an den
Kosten einer Untertunnelung beteiligt werden", so Newole.

"Das derzeit sich abzeichnende 'Klein-Klein-Behübschungsprogramm'
der Stadt für den Schweden- und Morzinplatz, bei dem ein paar
Topfpflanzen herumgeschoben, ein paar Fußgängerrelationen verändert
und ein paar Standln versetzt werden sollen, ist jedenfalls zu
dürftig. Zur Abwechslung sollte man einen wirklich großen Wurf wagen
- oder es, wenn der Mut dazu fehlt, besser künftigen Generationen
überlassen, wirklich etwas Sinnvolles mit dem Schweden- und
Morzinplatz zu tun", schloss Newole.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NEF

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