• 11.12.2013, 11:24:19
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Windbüchler: Zivildienst ist kein ehrenamtliches Engagement

Grüne: Mikl-Leitner verdreht die Tatsachen

Utl.: Grüne: Mikl-Leitner verdreht die Tatsachen =

Wien (OTS) - Für die Zivildienstsprecherin der Grünen, Tanja
Windbüchler, ist die Euphorie von Innenministerin Mikl-Leitner
betreffend der Anzahl der Zuweisungen der Zivildiener im Jahr 2013
nur schwer nachvollziehbar. "Im Jahr 2013 wurden mehr als 14.000
Zivildiener zugewiesen, die angemeldeten Bedarfszahlen der
Einsatzorganisationen waren höher als je zuvor. Ich sehe hier keinen
Grund deswegen in Jubelchöre auszubrechen, sondern es wäre nun höchst
an der Zeit, das System Zivildienst und seine gesetzlich
vorgeschriebene Arbeitsmarktneutralität genauer anzusehen. Je mehr
Bedarf es an Zivildienern gibt, desto mehr stellt sich die Frage,
wieso die Einsatzorganisationen diesen so hohen Bedarf haben. Aufgabe
unseres Wohlfahrtsstaates ist es, soziale Sicherheit zu gewähren und
das unabhängig eines Zivildieners. Dies scheint aber nicht der Fall
zu sein. Es fehlt den sozialen, karitativen und
Gesundheitsorganisationen anscheinend an finanziellen und personellen
Ressourcen."

Wenn Ministerin Mikl-Leitner meint, der Zivildienst sei 'eine Brücke
zwischen den Generationen und ein solides Fundament für
ehrenamtliches Engagement in Österreich', so ist das für Windbüchler
"eine bewusste Falschdarstellung: Der Zivildienst ist ein
Wehrersatzdienst und als Zwangsdienst klar gesetzlich verankert für
alle jungen österreichischen Staatsbürger. Hier von einem Ehrenamt zu
reden ist eine vorsätzliche Verdrehung der Tatsachen."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB

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