- 10.12.2013, 12:54:44
- /
- OTS0161 OTW0161
Westbahn: Weitere Attacke auf Niederösterreichs PendlerInnen
AKNÖ-Wieser gegen weitere Bahn-Privatisierung
Utl.: AKNÖ-Wieser gegen weitere Bahn-Privatisierung =
Wien (OTS/AKNÖ) - Mit 15. Dezember steht der Fahrplanwechsel bei den
Öffis an. Bei den Fahrplänen ändert sich kaum etwas, Ärgernis erregen
die anhaltenden Änderungen bei der Westbahn AG. Die private Westbahn
hält nicht mehr im Tullnerfeld, hier springen die ÖBB ein. Die
Westbahn verlangt seit September Aufpreise von den PendlerInnen.
Jetzt sollen auch SchülerInnen und Lehrlinge zur Kasse gebeten werden
und das auch am Wochenende. "Die Westbahn will scheinbar ihre Kunden
vertreiben", kritisiert AKNÖ-Präsident Markus Wieser und spricht sich
gegen weitere Privatisierungen bei der Bahn aus.
Drei Viertel der niederösterreichischen ArbeitnehmerInnen arbeiten
außerhalb ihrer Wohngemeinden. Viele von ihnen sind auf öffentliche
Verkehrsmittel angewiesen. Vor allem die AuspendlerInnen nach Wien
benötigen ein verbessertes Verkehrsangebot, da das Parken dort immer
mehr erschwert wird. "Wir brauchen mehr öffentlichen Verkehr in
Niederösterreich. Und es muss für die Pendlerinnen und Pendler
möglich sein, mit einem Ticket alle Verkehrsanbieter nutzen zu
können", fordert Wieser. Er tritt gegen eine weitere Marktöffnung auf
der Schiene ein, wenn diese auf dem Rücken der PendlerInnen
ausgetragen wird. Der Gedanke des Verkehrsverbundes, mit einem Ticket
alle Anbieter nutzen zu können, muss im Vordergrund stehen. Ein
weiterer wichtiger Punkt, der von den PendlerInnen regelmäßig bei der
AKNÖ eingefordert wird, ist die Verlässlichkeit. "Jemand, der jeden
Tag öffentlich unterwegs ist, muss sich auf die Verkehrsmittel
verlassen können. Verlässlichkeit ist das Um und Auf im öffentlichen
Verkehr. Informationen über Verkehrsstörungen sind dabei
unerlässlich", sagt Wieser.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKN






