• 10.12.2013, 10:38:55
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VP-Leeb: Bildungspolitik in Wien: Sie können es einfach nicht - zweiter Teil

Wien (OTS) - Angesichts des heutigen Berichts im "Standard" über die
Benachteiligung von Arbeitssuchenden bei der Vergabe von
Krippenplätzen in Wien, sieht sich ÖVP Wien Bildungssprecherin LAbg.
Isabella Leeb einmal mehr in ihrer Kritik an der Wiener
Bildungspolitik im Allgemeinen und an Stadtrat Oxonitsch im
Speziellen bestätigt. Bereits in ihrer Rede zum Budget 2014 habe sie
diesen verhängnisvollen Kreislauf aus Arbeitsplatzsuche und Suche
nach einem geeigneten Kinderbetreuungsplatz kritisiert und rasche
Konsequenzen eingefordert, so Leeb heute.

Die Rot-Grüne Stadtregierung zeigt Tag für Tag, dass sie schlichtweg
überfordert ist. Kinder, die in Containern unterrichtet werden,
Personal- und Pädagogenmangel bei Wiens Vorzeige-Schulprojekt ( den
Campus Schulen) und Chaos bei der Vergabe von Krippen- und
Kindergartenplätzen. Es ist ein verheerender Kreislauf, der durch die
verantwortlichen Bildungspolitiker losgetreten wird. Wer keinen
Betreuungsplatz für sein Kind hat, bekommt keinen Job. Wer keinen Job
hat, bekommt in Wien keinen Platz für sein Kind. Wiens Eltern, so
scheint es, büßen für den überhastet und ohne Vorbereitung
eingeführten Gratiskindergarten. Man wollte, so Leeb, die Warnungen
damals nicht hören. Es ist schade, dass eine Forderung der ÖVP Wien
so mangelhaft umgesetzt worden ist. Doch statt endlich
gegenzusteuern und zu handeln bleibt der zuständige Stadtrat
Oxonitsch weiter untätig und klopft sich ob der Leistungen in der
Kinderbetreuung selbst auf die Schulter. So behauptet Oxonitsch allen
Ernstes, dass es einen Platzmangel nur bei Krippenplätzen, nicht aber
bei Kindergartenplätzen gebe und dort das Problem nicht eklatant sei.
Ein Affront allen Eltern gegenüber, die sich zu Dutzenden auf der
verzweifelten Suche nach einem Betreuungsplatz auch an uns wenden, so
Leeb.

Zudem entbehrt die Behauptung des Stadtrates jeglicher Grundlage -
zeigte doch das Kontrollamt erst vor wenigen Wochen auf, dass die
Stadt mangels einer Anmeldeplattform, die seit Jahren geplant ist
(für alle Wiener Kindergärten), gar keine Ahnung hat wie viele Plätze
bzw. ob es überhaupt noch freie Plätze in Wien gibt. Einmal mehr
zeigt sich, dass es Rot-Grün einfach nicht kann. Statt die Fakten
anzuerkennen, den Tatsachen ins Auge zu sehen und die entsprechenden
Maßnahmen zu setzen, verkauft man Wien in teuren Hochglanzbroschüren
und Inseraten als eine Stadt, in der Vereinbarkeit von Beruf und
Familie das Normalste sei. "Dass die Realität für tausende Eltern in
Wien leider vollkommen anders aussieht, blenden diese Broschüren
freilich aus", so Leeb abschließend.

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