• 10.12.2013, 09:53:50
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Stronach/Nachbaur: Leitl soll Zustimmung zu rot-schwarzer Koalition verweigern

"Wir brauchen ein Steuergesetz, das die Investitionen der Unternehmen im Inland fördert"

Utl.: "Wir brauchen ein Steuergesetz, das die Investitionen der
Unternehmen im Inland fördert" =

Wien (OTS) - Team Stronach Klubobfrau Dr. Kathrin Nachbaur fordert
ÖVP-Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl auf, die Zustimmung
zur Neuauflage der rot-schwarzen Koalition zu verweigern. "Leitl
kritisiert zu Recht ein fehlendes Wachstumspaket und die geplanten
wirtschaftsfeindlichen Maßnahmen wie die Überstundenabgabe. Daher
müssen die ÖVP-Wirtschaftsbündler im Parlament den Koalitionspakt
konsequenterweise ablehnen", so Nachbaur zu den Aussagen Leitls, der
sich von den Verhandlungen frustriert zeigt und die angekündigten
Maßnahmen als "kompletter Topfen" bezeichnet.

Nachbaur weist darauf hin, dass die Betriebe schon genug belastet
sind und es ihnen aufgrund der hohen Bürokratie und Abgabenlast immer
schwerer gemacht wird, zu investieren und neue Mitarbeiter
einzustellen. Dadurch sei Österreich im Vergleich zu anderen Ländern
nicht mehr wettbewerbsfähig. "Die Unternehmen müssen endlich von den
Zwangsmitgliedschaften und Zwangsgebühren befreit werden. Wir
brauchen ein Steuergesetz, das die Investitionen der Unternehmen im
Inland fördert", verlangt Nachbaur. Deshalb sieht das Modell des Team
Stronach vor, dass Unternehmen, die ihren Gewinn in Österreich
investieren, nur zehn Prozent Steuern zahlen oder diese Summe
alternativ als Gewinnbeteiligung an die Mitarbeiter weitergeben
können. "Das schafft Arbeitsplätze im Land!", betont Nachbaur.

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