- 09.12.2013, 15:49:36
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- OTS0195 OTW0195
Martin Ehrenhauser schwänzt wichtige EU-Sitzungen
Enge Kontakte mit der Hacker-Szene, die private E-Mails knackt / Wählerverrat der besonderen Art
Utl.: Enge Kontakte mit der Hacker-Szene, die private E-Mails knackt
/ Wählerverrat der besonderen Art =
Straßburg (OTS) - Der EU-Abgeordnete Martin Ehrenhauser aus
Österreich trug sich bei der letzten Plenarsitzung in Straßburg in
die Anwesenheitsliste ein, nahm danach aber an keiner der 81
namentlichen Abstimmungen teil. Dabei ging es unter anderem um
Grundsatzthemen wie die "Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und
mittleren Unternehmen", um das "Steuer-Aktionsprogramm" und vor allem
um die "Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik der EU".
Statt am 21. November 2013 abzustimmen, äußerte sich Ehrenhauser noch
am gleichen Tag scheinbar kritisch in den Medien zum Hackerangriff
auf das EU-Parlament. Dabei kündigte er scharfe Fragen an den
Generalsekretär des EU-Parlaments an, die er dann aber nie stellte,
da er die entsprechende Sitzung fluchtartig verließ (siehe OTS 0195
vom 25. November 2013).
Auch bei der Befragung des EU-Kommissars für Verwaltung, Maros
Sefcovic, zu neuen EU-Missständen glänzte Ehrenhauser durch
Abwesenheit, obwohl er selbst Mitglied des zuständigen
Haushaltskontrollausschusses ist.
Der unabhängige EU-Abgeordnete Hans-Peter Martin aus Österreich dazu:
"Ehrenhauser begeht einen Wählerverrat der besonderen Art. Im
Parlament schwänzt er wichtige Sitzungen und pflegt stattdessen enge
Kontakte mit der Hacker-Szene, die private E-Mails knackt. Dann tritt
er nach dem Motto auf: Haltet den Dieb!
Drei kritische Fragen an ihn:
1) Wo war Martin Ehrenhauser bei den letzten Plenarabstimmungen in
Straßburg tatsächlich?
2) Warum nimmt Martin Ehrenhauser an wichtigen Sitzungen nicht teil,
obwohl er sich zu Beginn als anwesend einträgt und zuvor in den
Medien ankündigte, gerade in diesem Rahmen besonders aktiv zu sein?
3) Wann wird Martin Ehrenhauser seine Verbindungen zu den Hackern
offenlegen, die illegal private E-Mails von EU-Abgeordneten knacken?"
Hinweis: Die zum Ausdruck gebrachten Meinungen liegen in der
alleinigen Verantwortung der jeweiligen Verfasser und geben nicht
unbedingt den offiziellen Standpunkt des Europäischen Parlaments
wieder.
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