• 09.12.2013, 11:56:23
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ORF III am Dienstag: In memoriam Nelson Mandela

Außerdem: "erLesen" mit Norbert Gstrein, Mathilde Schwabeneder, Andreas Salcher und Marjana Gaponenko; "Von Liebe und Bedauern" im "euro.film"

Utl.: Außerdem: "erLesen" mit Norbert Gstrein, Mathilde
Schwabeneder, Andreas Salcher und Marjana Gaponenko; "Von
Liebe und Bedauern" im "euro.film" =

Wien (OTS) - Im memoriam Nelson Mandela steht morgen, am Dienstag,
dem 10. Dezember 2013, das ORF-III-Hauptabendprogramm: Mit einem
"Brennpunkt Spezial" unter dem Titel "Südafrika: Generation Mandela"
um 21.05 Uhr und der Doku "Nelson Mandela - Ein Leben für die
Freiheit" um 21.50 Uhr beleuchtet ORF III das Schaffen und den
Einfluss des wohl bekanntesten Freiheitskämpfers Afrikas, der
vergangenen Donnerstag 95-jährig verstorben ist. Das Begräbnis findet
morgen, Dienstag, in Xhosaland, Südafrika, statt, ORF 2 zeigt den
"Abschied von Nelson Mandela" ab 9.30 Uhr live. Zum Auftakt des
ORF-III-Hauptabends bittet um 20.15 Uhr Heinz Sichrovsky in "erLesen"
mit Norbert Gstrein, Mathilde Schwabeneder, Andreas Salcher und
Marjana Gaponenko eine hochkarätige Runde zum Gespräch. Im Anschluss
an die Mandela-Dokus präsentiert der "euro.film" um 22.50 Uhr das
französische Drama "Von Liebe und Bedauern".

Die Sendungen im chronologischen Überblick

"erLesen" mit Norbert Gstrein, Mathilde Schwabeneder, Andreas Salcher
und Marjana Gaponenko (20.15 Uhr)

In der aktuellen Ausgabe von "erLesen" treffen wieder spannende Gäste
aufeinander: Der in Hamburg lebende Autor Norbert Gstrein spricht
über seinen aktuellen Roman "Eine Ahnung vom Anfang", der heuer für
den Deutschen Buchpreis nominiert war. Außerdem in der Runde dabei:
ORF-Korrespondentin Mathilde Schwabeneder, die sich in ihrem
aktuellen Buch "Franziskus" mit dem aktuellen Papst befasst.
Bildungsexperte Andreas Salcher, einer der erfolgreichsten
Sachbuchautoren Österreichs, spricht über sein neues Werk "Erkenne
dich selbst, und erschrick nicht", in dem er auf die Weisheiten der
Jesuiten eingeht. In seinem Buch "Nie mehr Schule" deckt er außerdem
die Missstände auf, an denen das Schulsystem hierzulande krankt.
Marjana Gaponenko hat kürzlich den mit 10.000 Euro dotierten
"Alpha"-Literaturpreis 2013 für ihren Roman "Wer ist Martha?"
gewonnen. Wenige Tage vor dem Heiligen Abend spricht Heinz Sichrovsky
mit seinen Gästen außerdem auch darüber, wie sie Weihnachten feiern.

In memoriam Nelson Mandela: "Im Brennpunkt Spezial - Südafrika:
Generation Mandela" (21.05 Uhr) und "Nelson Mandela - Ein Leben für
die Freiheit" (21.50 Uhr)

In Gedenken an den am Donnerstag verstorbenen Nelson Mandela widmet
ORF III dem ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas einen
Programmschwerpunkt. Am Tag seines Begräbnisses zeigt der
ORF-Kulturspartenkanal das zweiteilige "Im Brennpunkt Spezial -
Südafrika: Generation Mandela", das deutlich macht, welchen Einfluss
Mandela nach der Apartheid auf sein Land hatte. Dank seiner
Versöhnungspolitik war den verschiedenen Ethnien in Südafrika ein
friedlicheres Auskommen möglich. Im ersten Teil der Sendung stehen
schwarze Sängerinnen und Sänger im Fokus, die an der renommierten
Musikschule der Kapstädter Universität ausgebildet wurden. Früher
hätten sie die Uni nicht einmal betreten dürfen, heute können sie auf
(internationalen) Erfolg hoffen. Der zweite Teil der Sendung
schildert das Leben von jungen Mädchen in einem Teil Kapstadts, in
dem die Umstände besonders widrig sind: Und dennoch schaffen die
Mädchen den High-School-Abschluss.

Im Anschluss folgt die Doku "Nelson Mandela - Ein Leben für die
Freiheit". Die Geschichte Nelson Mandelas - vielfach beschrieben,
verfilmt, zitiert - zieht in den Bann. Die Geschichte eines Mannes,
dem der streitbare und früh verstorbene Vater nicht zufällig den
Namen Rolihlahla, der Aufbegehrende, gegeben hat. Das Schicksal einer
27-jährigen Haft, die, wie Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu über
seinen Freund sagt, "Nelson Mandela im Kampf um die Freiheit nicht
verbittert, sondern edel gemacht hat". Doch der Preis für die
Befreiung aus dem erbarmungslosen Apartheidstaat ist hoch: Isolation,
Folter, Verrat. Das Regime will Mandela brechen, indem es dessen
Kostbarstes, seine Frau mit den beiden Töchtern, ins Fadenkreuz
nimmt. Später - Mandela sammelt als Friedensnobelpreisträger,
Ex-Staatspräsident, PR-Ikone für Wohlfahrteinrichtungen sagenhafte
Summen - überschatten Geiz- und Gier-Affären den Namen des Heros. In
dem durch die Mitwirkung von nahen Freunden Nelson Mandelas sehr
persönlich gestalteten "Weltjournal spezial"-Porträt wird deutlich,
wie sehr Triumphe und Tragödien das Leben dieser Jahrhundertgestalt
geprägt haben und was dieses vielfältige und zerrissene Land am Kap
der guten Hoffnung dem Vater der Nation zu verdanken hat.

euro.film: "Von Liebe und Bedauern" (22.50 Uhr)

Zurück nach Europa führt der "euro.film" mit dem französischen Drama
"Von Liebe und Bedauern": Darin stoßen nach 15 Jahren der Pariser
Architekt Mathieu (Yvan Attal) und seine Jugendliebe Maya (Valeria
Bruni-Tedeschi) aufeinander und stürzen sich erneut in eine
leidenschaftliche Affäre. In ihren Vierzigern und familiär gebunden,
konfrontieren sie einander mit alter Liebe und brennenden Vorwürfen,
unfähig voneinander zu lassen, obwohl sie sich gegenseitig in den
Wahnsinn treiben.

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