AKS Wien: Benotungssystem der Zentralmatura weist Defizite auf

Wien (OTS) - In der Österreichischen Bildungspolitik geht es gerade sehr turbulent umher. Das neue Lehrpersonendienstrecht wird stark diskutiert, die Schularbeiten, vor allem in Mathematik, sind dieses Jahr zum Ersten mal "kompetenzorientiert" zusammen gestellt und benotet worden. "Wir Schüler_innen werden in diesen Entscheidungen vollkommen außen vor gelassen.", sagt Manuel Maluenda Vorsitzender der AKS (Achse kritischer Schüler_innen) Wien. "Es kann nicht sein, dass so viele bildungspolitisch relevante Fragen diskutiert werden, ohne die Stimme der Schüler_innen mit einzubeziehen! Schlussendlich wird hier über unsere Zukunft verhandelt, besser gesagt entschieden!", fügte der Landesvorsitzende hinzu. Besonders im Bereich der neuen kompetenzorientierten Mathematik Matura, sieht die AKS Wien sehr viele Defizite. "Das Benotungssystem ist alles andere als gerecht und die Kompetenzen wurden gesetzt ohne es überhaupt in Erwägung zu ziehen, vorher Absprache mit den Schüler_innen zu halten. Es muss auf jeden Fall schnellstmöglich eine gemeinsame Lösung gefunden werden mit der auch wir als Schüler_innen einverstanden sind. Immerhin kann es nicht sein, dass, laut Wiener Landesschüler_innenvertretung, 75% der neuen Mathematik Schularbeiten österreichweit wiederholt wurden. Dies ist inakzeptabel und da die Verhandlungen der BSV mit dem Bifie nicht sehr lukrativ für uns Schüler_innen zu sein scheinen, werden wir uns gezwungen sehen, Schritte dagegen einzuleiten!" betont Manuel Maluenda abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Meral Nur
Politische Sekretärin/Pressesprecherin der AKS Wien
Tel.: 06642781562
meral.nur@aks.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKR0001