Österreichische Hochschulkonferenz: Weitere Stärkung des heimischen Wissenschafts- und Forschungsstandortes ist unabdingbar

Zehnte Sitzung der Hochschulkonferenz deckt vielfältiges Themenspektrum ab - Gesamtstrategie und budgetäre Maßnahmen für Bildung, Wissenschaft und Forschung bekräftigt

Wien (OTS) - "Die weitere Stärkung des heimischen Wissenschafts- und Forschungsstandortes ist unabdingbar", bekräftigen die Mitglieder der Österreichischen Hochschulkonferenz anlässlich ihrer heutigen Sitzung. Wie auch in den vergangenen Wochen von zahlreichen Stimmen aus Wissenschaft und Forschung, ebenso aus Politik, Wirtschaft und Industrie mehrfach betont, müsse in die Zukunftsbereiche Bildung, Wissenschaft und Forschung kräftig investiert werden - "um jene Stätten, an denen der wissenschaftliche Nachwuchs ausgebildet wird und an denen Lehre und Forschung auf höchstem Niveau betrieben werden, mit den notwendigen Mitteln auszustatten". Themen der heutigen Sitzung waren weiters die Umsetzung des Bauleitplans sowie Berichte der Arbeitsgruppen zu den Themen "Durchlässigkeit im tertiären Sektor", "Stärkung der Qualität der hochschulischen Lehre" und "Profilbildung über Studieninhalte". Ebenso auf der Agenda stand das Arbeitsprogramm der Hochschulkonferenz im kommenden Jahr, das auch eine Diskussion der Frage, an welchen Institutionen und unter welchen institutionellen Rahmenbedingungen Doktorats- bzw. PhD-Studien grundsätzlich stattfinden sollen, umfassen wird.

Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle setzt sich entsprechend dem vor der Wahl präsentierten 4-Säulen-Modell (Steigerung der Mittel für die Universitäten, forcierter Ausbau der Fachhochschulen, massive Stärkung der Grundlagenforschung sowie eine gezielte Studien- und Nachwuchsförderung) im Rahmen der Regierungsverhandlungen klarerweise für eine weitere Stärkung des heimischen Wissenschafts- und Forschungsstandortes ein. Das in der Vergangenheit mehrfach bewiesene Bekenntnis zu Wissenschaft und Forschung (zusätzliche Mittel für Hochschulen, größter FH-Ausbau seit Bestehen der Fachhochschulen, langfristige ISTA-Finanzierung etc.) müsse vor allem eines haben: Zukunft. "Das ist mein Anliegen, das ist unser aller Anliegen." Dass Österreich auf diesem Weg weitergehen müsse, werde etwa auch durch das gestern beschlossene EU-Forschungsrahmenprogramm "Horizon 2020" und die damit einhergehende Mittelaufstockung um 50 Prozent unterstrichen.

Die Österreichische Hochschulkonferenz wurde im Mai 2012 als beratendes Gremium eingerichtet. Ziel ist es, den österreichischen Hochschulraum gesamtheitlich weiterzuentwickeln und in der Hochschulkonferenz die dafür notwendigen gemeinsamen Ziele und Leitlinien sowie eine österreichweite Koordinierung zu verfolgen. Mitglieder der Kerngruppe sind Minister Töchterle, uniko-Präsident Rektor Dr. Heinrich Schmidinger, uniko-Vizepräsident Rektor Dr. Gerald Bast, FHK-Präsident Geschäftsführer Dr. Helmut Holzinger, FHK-Vizepräsident Rektor Dr. Fritz Schmöllebeck, Senatsvorsitzenden-Sprecherin Dr. Gabriele Kucsko-Stadlmayer, Dr. Margret Wintermantel und Dr. Jürgen Mittelstraß (Wissenschaftsrat), ÖH-Vorsitzender Florian Kraushofer und Mag. Elmar Pichl, Leiter der Hochschul-Sektion im Wissenschafts- und Forschungsministerium.

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