• 04.12.2013, 16:22:12
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Österreichische Hochschulkonferenz: Weitere Stärkung des heimischen Wissenschafts- und Forschungsstandortes ist unabdingbar

Zehnte Sitzung der Hochschulkonferenz deckt vielfältiges Themenspektrum ab - Gesamtstrategie und budgetäre Maßnahmen für Bildung, Wissenschaft und Forschung bekräftigt

Utl.: Zehnte Sitzung der Hochschulkonferenz deckt vielfältiges
Themenspektrum ab - Gesamtstrategie und budgetäre Maßnahmen
für Bildung, Wissenschaft und Forschung bekräftigt =

Wien (OTS) - "Die weitere Stärkung des heimischen Wissenschafts- und
Forschungsstandortes ist unabdingbar", bekräftigen die Mitglieder der
Österreichischen Hochschulkonferenz anlässlich ihrer heutigen
Sitzung. Wie auch in den vergangenen Wochen von zahlreichen Stimmen
aus Wissenschaft und Forschung, ebenso aus Politik, Wirtschaft und
Industrie mehrfach betont, müsse in die Zukunftsbereiche Bildung,
Wissenschaft und Forschung kräftig investiert werden - "um jene
Stätten, an denen der wissenschaftliche Nachwuchs ausgebildet wird
und an denen Lehre und Forschung auf höchstem Niveau betrieben
werden, mit den notwendigen Mitteln auszustatten". Themen der
heutigen Sitzung waren weiters die Umsetzung des Bauleitplans sowie
Berichte der Arbeitsgruppen zu den Themen "Durchlässigkeit im
tertiären Sektor", "Stärkung der Qualität der hochschulischen Lehre"
und "Profilbildung über Studieninhalte". Ebenso auf der Agenda stand
das Arbeitsprogramm der Hochschulkonferenz im kommenden Jahr, das
auch eine Diskussion der Frage, an welchen Institutionen und unter
welchen institutionellen Rahmenbedingungen Doktorats- bzw.
PhD-Studien grundsätzlich stattfinden sollen, umfassen wird.

Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle setzt
sich entsprechend dem vor der Wahl präsentierten 4-Säulen-Modell
(Steigerung der Mittel für die Universitäten, forcierter Ausbau der
Fachhochschulen, massive Stärkung der Grundlagenforschung sowie eine
gezielte Studien- und Nachwuchsförderung) im Rahmen der
Regierungsverhandlungen klarerweise für eine weitere Stärkung des
heimischen Wissenschafts- und Forschungsstandortes ein. Das in der
Vergangenheit mehrfach bewiesene Bekenntnis zu Wissenschaft und
Forschung (zusätzliche Mittel für Hochschulen, größter FH-Ausbau seit
Bestehen der Fachhochschulen, langfristige ISTA-Finanzierung etc.)
müsse vor allem eines haben: Zukunft. "Das ist mein Anliegen, das ist
unser aller Anliegen." Dass Österreich auf diesem Weg weitergehen
müsse, werde etwa auch durch das gestern beschlossene
EU-Forschungsrahmenprogramm "Horizon 2020" und die damit
einhergehende Mittelaufstockung um 50 Prozent unterstrichen.

Die Österreichische Hochschulkonferenz wurde im Mai 2012 als
beratendes Gremium eingerichtet. Ziel ist es, den österreichischen
Hochschulraum gesamtheitlich weiterzuentwickeln und in der
Hochschulkonferenz die dafür notwendigen gemeinsamen Ziele und
Leitlinien sowie eine österreichweite Koordinierung zu verfolgen.
Mitglieder der Kerngruppe sind Minister Töchterle, uniko-Präsident
Rektor Dr. Heinrich Schmidinger, uniko-Vizepräsident Rektor Dr.
Gerald Bast, FHK-Präsident Geschäftsführer Dr. Helmut Holzinger,
FHK-Vizepräsident Rektor Dr. Fritz Schmöllebeck,
Senatsvorsitzenden-Sprecherin Dr. Gabriele Kucsko-Stadlmayer, Dr.
Margret Wintermantel und Dr. Jürgen Mittelstraß (Wissenschaftsrat),
ÖH-Vorsitzender Florian Kraushofer und Mag. Elmar Pichl, Leiter der
Hochschul-Sektion im Wissenschafts- und Forschungsministerium.

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