- 03.12.2013, 14:05:22
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PISA-Studie - Bildungsministerin Schmied: Trendwende gelungen - Österreich hat sich deutlich verbessert
Bildungsreformen entschlossen fortsetzen - Weniger Risikoschüler, mehr Spitzenleistungen - OECD-Schleicher: "Beeindruckende Reformbilanz" im Schulbereich
Utl.: Bildungsreformen entschlossen fortsetzen - Weniger
Risikoschüler, mehr Spitzenleistungen - OECD-Schleicher:
"Beeindruckende Reformbilanz" im Schulbereich =
Wien (OTS/SK) - Bildungsministerin Claudia Schmied hat sich heute,
Dienstag, bei der Präsentation der aktuellen PISA-Studie erfreut über
das gute Abschneiden Österreichs gezeigt. "PISA 2012 markiert einen
Wendepunkt. Österreich hat sich in allen drei Kompetenzbereichen - in
Mathematik, im Lesen und in den Naturwissenschaften - deutlich
verbessert", sagte Ministerin Schmied. Besonders erfreulich sei auch,
dass der Anteil der Risikoschülerinnen und -schüler zurückgegangen
ist und die Zahl der Spitzenleistungen zugenommen hat. PISA 2012 sei
auch ein Auftrag, die "Bildungsreformen entschlossen fortzusetzen",
damit Österreich bei den kommenden PISA-Studien "dort hinkommt, wo es
hingehört - nämlich in die Spitzengruppe", betonte Schmied. Andreas
Schleicher, stellvertretender OECD-Bildungsdirektor, betonte
angesichts der "beeindruckenden Reformbilanz" Österreichs im
Schulbereich, dass "Österreich auf gutem Weg ist. Die Trendwerte
zeigen in die richtige Richtung", sagte Schleicher. ****
Bildungsministerin Schmied verwies mit Blick auf die erfreulichen
PISA-Ergebnisse darauf, dass sie seit 2007 insgesamt 63
Regierungsprojekte auf den Weg gebracht hat. Die ersten Auswirkungen
dieser Reformen zeigten sich nun bei PISA 2012. Die volle Wirksamkeit
würden die Schulreformen erst in den kommenden drei bis sechs Jahren
entfalten, sagte Schmied. Klar sei, dass die eingeleiteten
Reformmaßnahmen fortgesetzt werden müssen. Auch müsse der
erfolgreiche "Kurs stabilisiert werden, damit die einzelnen Projekte
gut in den Klassenzimmern ankommen", sagte Schmied. Mit Blick auf
Detailergebnisse der jüngsten PISA-Studie betonte Schmied, dass in
den Bereichen Integration, Chancengerechtigkeit und Bildungsvererbung
auch weiterhin besondere Anstrengungen unternommen werden müssen.
Der stellvertretende OECD-Bildungsdirektor Schleicher, der per Video
aus Washington zugeschaltet war, beglückwünschte Österreich zum guten
Abschneiden. Mit u.a. der Sprachförderung, den Bildungsstandards, den
kleineren Klassen und der Neuen Mittelschule als Regelschule könne
Österreich auf ein "beeindruckendes Reformwerk" verweisen. "Diese
Schulreformen stehen im Einklang mit jenen, die es auch in den
leistungsfähigsten Bildungssystemen gibt." Er sei daher
zuversichtlich, dass sich Österreichs Trendwende auch in Zukunft
fortsetzen wird. Schleicher unterstrich außerdem, dass die von
Ministerin Schmied etablierte Neue Mittelschule auch in jenen
Bildungssystemen Regelschule ist, die zu den besten gehören.
Im Folgenden zentrale Ergebnisse der PISA-Studie 2012, bei der in
Österreich rund 5.000 zufällig ausgewählte Schülerinnen und Schüler
des Jahrgangs 1996 getestet wurden. Insgesamt haben diesmal 65 Länder
(34 OECD- und 31 Partnerländer) teilgenommen:
+ PISA 2012 zeigt einen deutlichen Aufwärtstrend gegenüber PISA 2009.
+ Österreich hat in Mathematik gegenüber 2009 um 10 Punkte zugelegt
und sich vom 18. auf den 11. Rang vorgearbeitet. Beim Lesen stößt
Österreich vom 31. auf den 21. Platz vor (+ 20 Punkte. In den
Naturwissenschaften hat Österreich 12 Punkte zugelegt und ist vom 24.
auf den 16. Rang vorgestoßen.
+ Im Haupttestgebiet Mathematik konnte die Risikogruppe von 23,2 auf
18,7 Prozent verringert werden. Gleichzeitig ist die Spitzengruppe
von 12,9 auf 14,3 Prozent angestiegen. Diese erfreuliche Entwicklung
setzt sich auch in den Kompetenzbereichen Lesen und
Naturwissenschaften fort.
Service: Umfangreiche Informationen zu PISA 2012 und Detailergebnisse
finden sich auf der Homepage des Bundesinstituts für
Bildungsforschung (BIFIE) unter www.bifie.at/pisa und der
Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
(OECD) unter www.pisa.oecd.org (Schluss) mb/bj
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