• 03.12.2013, 13:07:10
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Kunsthalle Krems Jahresprogramm 2014

Krems (OTS) - Die Kunsthalle Krems präsentiert, zusammen mit der
Factory und dem Forum Frohner, im Jahr 2014 rund 15 ambitionierte
Ausstellungen und Sonderprojekte, die plurale Zugänge, Perspektiven
und Deutungsangebote offerieren und Interpretationsspielraum für
Welt- und Werteverständnis ermöglichen.

Wie schon in den vergangenen Jahren verstehen sich die
Institutionen der Kunsthalle Krems als facettenreiches Kulturangebot:
als Schatzkammern mit temporär präsentierten Kunstwerken, als
Laboratorien, als Vermittlungs- und Informationsorte und nicht
zuletzt als Stätten des Staunens und Lernens, an denen kunst- und
kulturhistorisches Erbe in Permanenz neu verhandelt wird.

In der Kunsthalle Krems wird nach der derzeit noch laufenden Schau
"Yoko Ono. Half-A-Wind Show. Eine Retrospektive" (bis 23. Februar
2014) eine epochenüberschreitende Überblicksausstellung mit dem Titel
"Zurück in die Zukunft. Von Tiepolo bis Warhol. Die Sammlung Klüser"
(16. März bis 29. Juni 2014), die dem Medium der Zeichnung gewidmet
ist, gezeigt. Sie bietet mit rund 250 Arbeiten aus der deutschen
Privatsammlung von Bernd und Verena Klüser außergewöhnliche Einblicke
in die Zeichenkunst vom 16. bis ins 21. Jahrhundert.

Zwei weitere künstlerische Positionen, die eine kongeniale
Ergänzung zum Themenschwerpunkt Zeichnung darstellen, werden ab 16.
März parallel dazu gezeigt: Neben dem jungen österreichischen
Zeichner und Objektkünstler Constantin Luser (bis 29. Juni 2014), der
vor Ort eine große Wandarbeit kreieren wird, präsentiert William
Kentridge (bis 22. Juni 2014) seinen gesamten Animationsfilmzyklus
"Drawings for Projection".

Im Rahmen der nun bereits zum fünften Mal stattfindenden
Kooperation mit dem donaufestival werden nach Tino Sehgal, Douglas
Gordon, John Bock u. a. heuer erneut außergewöhnliche Grenzgänger wie
Santiago Sierra im Bereich Performance, Soundkunst und Installation
in Krems zu Gast sein, um akustische und performative Grenzen im
Dialog mit der bildenden Kunst auszuloten.

Ab 13. Juli folgen mit Martha Jungwirth (bis 9. November 2014) und
Dominik Steiger (bis 9. November 2014) zwei singuläre
Künstlerpositionen die erstmals mit Retrospektiven gewürdigt werden.
Dabei geht es nicht nur um umfassende Werkaufarbeitungen, sondern um
das Schließen von Lücken im Koordinatensystem österreichischer
Kunstgeschichtsschreibung. Mit der monografischen Schau des Künstlers
Gregor Schmoll (bis 9. November 2014) unterstreicht die Kunsthalle
Krems eine weitere ihrer programmatischen Säulen: die Förderung
junger Positionen.

Diagnosen zum aktuellen Stand zeitgenössischer Kunstproduktion
werden in der Factory der Kunsthalle Krems gestellt. Nach der Schau
"Florian Schmidt. Correspondence", die noch bis 16. Februar 2014
läuft, wird die Wiener Künstlerin Julie Monaco von 16. März bis 22.
Juni 2014 gezeigt, die in einer mittlerweile mehr als 15-jährigen
Karriere ein beachtliches Werk geschaffen hat, das einer
unvergleichlich stringenten Logik folgend so fantastische wie
wirkmächtige Bildwelten hervorbringt. An diese Schau anschließend
wird von 13. Juli bis 9. November 2014 der Berliner Künstler René
Wirths gezeigt, dessen Werke zwischen einem Trompe l' OEilhaften
Illusionismus und der bewussten Betonung malerischer
Oberflächenbeschaffenheit am Scheideweg zwischen Sein und
Erscheinung, Objekthaftigkeit und der Subjektivität der Wahrnehmung
mäandern.

Das Forum Frohner sieht sich nicht nur als diskursiver
Verhandlungsort zeitgenössischer Positionen im Kontext des OEuvres
von Adolf Frohner, sondern auch - wie es der Genius Loci intendiert -
als Treffpunkt, an dem ein Pendeln von neuen Ideen und Inhalten
zwischen Geschichte und Gegenwart ermöglicht wird. Nach "Essen in der
Kunst. Genuss und Vergänglichkeit" (noch bis 23. März 2014) folgt im
Forum Frohner von 18. Mai bis 24. August 2014 die Ausstellung
"Aktionistinnen", die wichtige Protagonistinnen des österreichischen
Aktionismus in den Mittelpunkt rückt. Von 7. September 2014 bis 5.
April 2015 präsentiert das Forum Frohner anlässlich des 80.
Geburtstages von Adolf Frohner in Kooperation mit dem Essl Museum
einen umfassenden Rückblick auf sein Lebenswerk. Das Forum Frohner
fokussiert mit "Blutorgel. Adolf Frohners Anfänge im Wiener
Aktionismus" auf den Beginn seines künstlerischen Schaffens im Umfeld
von Otto Muehl und Hermann Nitsch, die sich Anfang der 1960er-Jahre
mit der Aktion "Blutorgel" in die österreichische Kunstgeschichte
eingeschrieben haben.

Unter folgendem Link stehen das Jahresprogramm der Kunsthalle
Krems 2014 sowie die Pressebilder zum Download zur Verfügung:
https://celum.noeku.at/pindownload/login.do?pin=WDXOS

Die Kunsthalle Krems ist ab 2.1.2014 von Dienstag bis Sonntag
sowie an Feiertagen von 10.00 - 17.00 Uhr geöffnet (ab 16. März 2014
von 10.00 - 18.00 Uhr).
Schließtage: 24. und 31. Dezember 2013 sowie 1. Jänner 2014

Nähere Informationen zu Öffnungszeiten, Preisen, etc. unter
www.kunsthalle.at

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