• 02.12.2013, 12:58:40
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Behindertensport braucht Öffentlichkeit!

Zum Tag der Menschen mit Behinderung wehren sich Blindenorganisationen gegen Einsparungen im ORF

Utl.: Zum Tag der Menschen mit Behinderung wehren sich
Blindenorganisationen gegen Einsparungen im ORF =

Wien (OTS) - Als das Behindertensportmagazin "Ohne Grenzen" das
erste Mal ausgestrahlt wurde, gab es viel Lob und Anerkennung für
diese Innovation im ORF. Die Weiterführung der inklusiv gestalteten
Sendung steht vor allem in Zusammenhang mit Einsparungsplänen immer
wieder zur Debatte. Auch die Berichterstattung über die Paralympics
wird dem Vernehmen nach eher bescheiden ausfallen. Die beiden größten
Blinden- und Sehbehindertenorganisationen melden sich nun aus Anlass
des 3. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschen mit
Behinderung, zu Wort:

"Österreich hat die UN-Menschenrechtskonvention über die Rechte
von Menschen mit Behinderung unterzeichnet. Der ORF als
öffentlich-rechtlicher Sender hat die Pflicht, diese Haltung
mitzutragen und sein Programm entsprechend zu gestalten. "Ohne
Grenzen" soll ein fixer Programmpunkt bleiben, wobei auch ein
besserer Sendeplatz wünschenswert wäre, damit dem Behindertensport
die so wichtige öffentliche Aufmerksamkeit zuteil wird. Die
Berichterstattung über Menschen mit Behinderung ist auszuweiten und
gemäß den Forderungen der Behindertenpolitik zu gestalten" fordern
Geschäftsführerin Mag. Irene Vogel, Hilfsgemeinschaft der Blinden und
Sehschwachen Österreichs, und Dr. Markus Wolf, Präsident des Blinden-
und Sehbehindertenverbandes Österreichs.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | HBS

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