• 29.11.2013, 14:38:54
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Stöger zum Welt-Aids-Tag: Mit Aufklärung und Prävention Neuinfektionen verhindern

Gesundheitsministerium fördert Aids-Hilfen mit rund drei Millionen Euro jährlich

Utl.: Gesundheitsministerium fördert Aids-Hilfen mit rund drei
Millionen Euro jährlich =

Wien (OTS) - "Die Immunschwäche-Krankheit Aids ist eine
Herausforderung, die alle Bereiche der Medizin angeht. Es ist dem
medizinischen Fortschritt zu verdanken, dass sich Aids von einer
tödlichen zu einer chronischen Erkrankung entwickelt hat", so
Gesundheitsminister Alois Stöger anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1.
Dezember. Für Minister Stöger ist das dennoch kein Grund die
Anstrengungen gegen die Verbreitung der Infektion zu verringern: "Die
Gefahr einer Ansteckung ist evident. Man darf Aids keinesfalls
unterschätzen, im Gegenteil, wir müssen die Entwicklung der
Neuinfektionen mit dem HI-Virus sehr genau verfolgen. Denn eine
möglichst frühzeitige Diagnose und eine rasche medizinische
Behandlung sind entscheidend für alle Patientinnen und Patienten."

Der Gesundheitsminister appelliert daher, sich bei Verdacht auf
HIV-Ansteckung sofort testen zu lassen und im Falle eines positiven
Ergebnisses unverzüglich in ärztliche Behandlung zu begeben. Eine
rechtzeitige Therapie kann den Krankheitsverlauf wesentlich zum
Positiven verändern und den Ausbruch der Krankheit sogar verhindern.
In diesem Zusammenhang hebt Minister Stöger besonders die wertvolle
Arbeit der österreichischen Aids-Hilfen hervor. Diese halten zum
Beispiel flächendeckend Workshops in Schulen ab, um Jugendliche über
die Gefahren aufzuklären, aber auch, um die Berührungsängste
gegenüber Menschen mit HIV/Aids abzubauen. Um diese unverzichtbaren
Leistungen zu unterstützen, fördert das Bundesministerium für
Gesundheit die Aids-Hilfen mit etwa drei Millionen Euro pro Jahr.

In Österreich erfolgt die medizinische Behandlung auf dem aktuellen
Stand der Wissenschaft und wird von der solidarischen
Krankenversicherung getragen. Die Übertragungen von Mutter zu Kind
gehören dank hervorragender medizinischer Schwangerenbetreuung, bis
auf Einzelfälle, der Vergangenheit an. Daneben wurde durch Programme
für Suchtkranke die Zahl der Neuinfektionen durch unsaubere Nadeln im
Drogenbereich stark gesenkt. "Unsere medizinische Versorgung ist auf
Top-Niveau", weiß Gesundheitsminister Alois Stöger. Dennoch gibt er
zu Bedenken: "In der Gesundheitspolitik ist es auch wichtig, über den
Tellerrand zu blicken und internationale Entwicklungen genau zu
verfolgen. In Hinblick auf die aktuelle krisenhafte Situation rund um
HIV/Aids in Osteuropa und Zentralasien ist Österreich zu besonderer
Aufmerksamkeit verpflichtet."

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