• 29.11.2013, 09:42:33
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Wirtschaftskammern und EUROCHAMBRES sind unverzichtbare Partner und Unterstützer bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit

EUROCHAMBRES-Präsident Weber und WKÖ-Präsident Leitl vereinbaren gemeinsame Schwerpunkte für Zusammenarbeit bei Jugendbeschäftigung, Unternehmertum und KMU

Utl.: EUROCHAMBRES-Präsident Weber und WKÖ-Präsident Leitl
vereinbaren gemeinsame Schwerpunkte für Zusammenarbeit bei
Jugendbeschäftigung, Unternehmertum und KMU =

Wien (OTS/PWK852) - "Die Wirtschaftskammern sind unverzichtbare
Partner und Unterstützer bei der Bewältigung der viel zu hohen
Jugendarbeitslosigkeit in Europa", betonten
Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl und Richard Weber,
Präsident der Industrie- und Handelskammer Saarland und designierte
neuer Präsident der Europäischen Wirtschaftskammern EUROCHAMBRES, bei
einem Treffen in Wien. Dabei wurden gemeinsame Ziele und
Schwerpunkte für eine verstärkte Zusammenarbeit auf europäischer
Ebene vor allem in den Bereichen Jugendbeschäftigung, Aus- und
Weiterbildung, Stärkung des Unternehmertums und von KMU sowie
Internationalisierung festgelegt.

"In vielen europäischen Ländern spielen Kammern eine entscheidende
Rolle bei der Entwicklung und Bereitstellung von beruflicher Aus- und
Weiterbildung. Sie arbeiten eng mit Unternehmen zusammen und setzen
auf praxisorientierte Ausbildung durch Training-on-the-Job. Dieses
Modell der dualen Ausbildung ist zu Recht zum Vorzeigemodell für ganz
Europa geworden. In Europa geht es insbesondere auch darum, von den
Besten zu lernen und die Kammern haben hier einiges anzubieten",
betonte WKÖ-Präsident Christoph Leitl.

"Die Kammern haben eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie
Lösungen für die großen Herausforderungen bieten, vor denen Europa
gerade steht. Als EUROCHAMBRES-Präsident möchte ich die Rolle der
Kammern als Stimme der Wirtschaft und Partner der Politik auf
EU-Ebene weiter stärken. Mir geht es darum, die Position von
EUROCHAMBRES auf dem europapolitischen Parkett in Kernthemen wie
Mittelstand, Innovation oder Bildung auszubauen", so der ab Jänner
2014 amtierende EUROCHAMBRES-Präsident Weber.

Einig waren sich Leitl und Weber, dass die Betriebe nur dann
wieder mehr Arbeitsplätze schaffen können, wenn sich die
Wirtschaftsaussichten verbessern und es ausreichend Instrumente für
Wachstum und Investitionen gibt. Auf EU-Ebene wollen sich WKÖ und
DIHK daher auch gemeinsam verstärkt dafür einsetzen, dass Unternehmen
optimale Rahmenbedingungen vorfinden: das betrifft sowohl
Bürokratieabbau, eine vernünftige und maßvolle Regulierung, eine
wirtschaftsverträgliche Umwelt- und Energiepolitik, aber auch
KMU-Förderung durch einen verbesserten Zugang zu Finanzierung. Zudem
müsse die Attraktivität des Industriestandortes Europa gesteigert
werden.

Weber verwies auch auf die enge Zusammenarbeit zwischen WKÖ und
DIHK - sowohl bilateral als auch im europäischen Kammerdachverband
EUROCHAMBRES. Er dankte Christoph Leitl als
EUROCHAMBRES-Ehrenpräsident und Martha Schultz als Vizepräsidentin
der WKÖ und von EUROCHAMBRES für die vertrauensvolle Zusammenarbeit:
"Bei der Umsetzung meiner Ziele für EUROCHAMBRES kann ich mir keine
bessere Unterstützung vorstellen. Ich bin überzeugt, dass wir
gemeinsam viel für EUROCHAMBRES und für Europa erreichen können."
(SR)

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