Österreichischer Pennälerring fordert konsensuale Lösung bei Lehrerdienstrecht

Qualität im Bildungswesen wichtiger als Parteipolitik!

Wien (OTS) - Die scheidende Unterrichtsministerin Claudia Schmied hinterlässt ein bildungspolitisches Chaos. Ihre voraussichtliche Nachfolgerin Gabriele Heinisch-Hosek will offenbar in diesem Stil weitermachen", so der Vorsitzende des Österreichischen Pennälerringes (ÖPR) LAbg. Udo Guggenbichler. Der ÖPR ist der Dachverband von ca. 190 Schülerverbindungen in ganz Österreich, von denen derzeit rund 60 aktiv sind.

"35 Verhandlungsrunden haben zu keinem vernünftigen Ergebnis geführt, was offenbar daran liegt, dass die Lehrergewerkschaft mehrheitlich ÖVP-dominiert ist", so Guggenbichler weiter. Daran könne man aber auch erkennen, dass es der SPÖ nicht um Qualitätsverbesserungen im Schulsystem gehe, sondern einzig und allein darum, einer ideologisch linken Bildungspolitik den Weg zu bahnen. " Bei der geplanten Mehrarbeit der Lehrer ist nämlich nicht von mehr Zeit der Lehrer für ihre Klassen auszugehen, sondern von künftig mehr Klassen als bisher für alle Lehrer."

Dabei sei es durchaus nicht so, dass nur die Lehrergewerkschaft blockiere. "Bundesweit sprechen sich auch viele Elternorganisationen gegen das Lehrerdienstrecht in der geplanten Form aus, da deutliche Qualitätsverschlechterungen zu erwarten sind", so der ÖPR-Vorsitzende. In der Bildungspolitik brenne es indessen an allen Ecken und Enden - Lehrerstreiks stehen im Raum und auch Schülervertreter rufen zu Streiks gegen die schlechte Vorbereitung auf die Zentralmatura auf.

Von einer bildungspolitischen Kompetenz der SPÖ könne daher keine Rede sein, sondern nur von einem politischen Stil der Brachialgewalt. "Der ÖPR fordert die Regierungsvertreter dazu auf, die Verhandlungen mit den Lehrervertretern wieder aufzunehmen. Alle Beteiligten müssen sich um einen Konsens bemühen", schließt Guggenbichler.

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Österreichischer Pennälerring (ÖPR)
LAbg. Udo Guggenbichler
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