Stronach/Dietrich: "Brauchen eine faire und bürgernahe Lösung in der Pflegedebatte"

Menschen müssen in allen Bundesländern gleich behandelt werden!

Wien (OTS) - Das ist eines Sozialstaates unwürdig!", kommentierte die geschäftsführende Klubobfrau des Team Stronach, Waltraud Dietrich, heute im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Gesundheitssprecher Abg. Prim. Dr. Marcus Franz die unterschiedlichen Vorgehensweisen der Bundesländer im Bereich Pflegeregress. In der Steiermark beispielsweise können Kinder für die Pflege ihrer Eltern zur Kasse gebeten werden. Bei der Höhe der Freibeträge beim Pflegeregress gibt es in den einzelnen Bundesländern eine Differenz von bis zu 6.000 Euro. "Mit der sozialen Gerechtigkeit ist es vorbei", so Dietrich und forderte: "Die Sicherstellung der Gesundheitsleistungen und Pflege ist Staatsaufgabe!"

Gesundheitssprecher Franz verlangte ein neues Modell, in dem die Kosten für Gesundheit und Pflege von einem Topf aus bezahlt werden. "Da darf man nicht Private zur Kasse bieten!", so Franz.

Dietrich verlangte weiters einen Runden Tisch mit Experten und die Einrichtung eines koalitionsfreien Raumes, um eine breite und faire Lösung zu finden. "Das Team Stronach wird sich einsetzen, um für alle Österreicherinnen und Österreicher ein faires, bürgerorientiertes und vor allem vereinheitlichtes Pflegesystem zu gestalten", so Dietrich.

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