- 28.11.2013, 09:07:16
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ORF III lädt zeitgenössische Kunstschaffende zur zweiten Staffel von "Artist in Residence"
Einreichfrist für neue Konzepte bis 12. Jänner 2014
Utl.: Einreichfrist für neue Konzepte bis 12. Jänner 2014 =
Wien (OTS) - Unter dem Motto "Artist in Residence" präsentiert ORF
III Kultur und Information seit März 2013 einmal pro Monat
zeitgenössische Fernsehkunst. Im Rahmen der Sendereihe sind
Künstlerinnen und Künstler eingeladen, mit dem Österreichischen
Rundfunk zu kooperieren, sich kreativ mit den fernseheigenen
Gestaltungsmitteln auseinanderzusetzen und ein Fernsehkunstwerk zu
kreieren. Die erste Staffel des TV-Formats läuft derzeit noch bis
März 2014. Beteiligt daran sind Künstler/innen wie Christoph Arge
Schwarz, Anahita Razmi, Anna Louisa Wolff, Thomas Taube, Polis, Nina
Staehli, Anna Mitterer und Matthias Buch, Moana Vonstadl, Gin Ga,
Thomas Vau, monochrom und Klub Zwei. Nun sucht ORF III für die
Fortsetzung der Sendereihe im Jahr 2014 neue Konzepte. Einreichungen
für Staffel zwei von "Artist in Residence" sind ab sofort und bis
längstens 12. Jänner möglich. Detaillierte Informationen zu den
Bewerbungsmodalitäten sind abrufbar unter
http://tv.ORF.at/orfdrei/stories/2608008.
Die eingereichten Projekte werden dem Kulturbeirat von ORF III Kultur
und Information vorgelegt, dem der ehemalige ORF-Generalintendant
Gerhard Weis vorsteht. Die bisher innerhalb des "Artist in
Residence"-Programms veröffentlichten Arbeiten können ebenfalls auf
der ORF-III-Webseite nachgesehen werden.
Positive Bilanz zur Halbzeit der ersten "Artist in Residence"-Staffel
ORF-III-Programmchef Peter Schöber zieht nach der Präsentation der
ersten sechs Fernsehkunstwerke positiv Bilanz: "Das Konzept geht
bisher wunderbar auf: Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler
dezidiert für das Medium Fernsehen Kunst entwerfen und produzieren zu
lassen, hat eine ganz eigene Qualität und Unmittelbarkeit. Spannend
ist vor allem der Blickwinkel, den diese jungen Kunstschaffenden
mitbringen und die oftmals humorvolle und bisher immer intelligente
Auseinandersetzung mit den Facetten und Gegebenheiten des Mediums."
Für ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz zeigt das Projekt
"Artist in Residence" "einmal mehr, dass sich der ORF als
öffentlich-rechtlicher Vermittler von Kunst und Kultur auch dem
kreativen Schaffen abseits des künstlerischen Mainstreams
verpflichtet fühlt. In ORF III können wir junger avantgardistischer
Kunst eine breite und höchst affine Öffentlichkeit bieten und dabei
gleichzeitig den künstlerischen Nachwuchs unseres Landes nachhaltig
fördern."
ORF-III-Kulturbeiratsvorsitzender Gerhard Weis sieht im "Artist in
Residence"-Programm einen "wichtigen Anstoß in Richtung des weiteren
Ausbaus der öffentlich rechtlichen Bühnenfunktion". Darüber hinaus
hebt er hervor, dass der ORF besonderen Wert darauf legt, den jungen
Kunstschaffenden alle Rechte an ihren Fernsehkunstwerken einzuräumen,
was ihnen die Möglichkeit gibt, die Arbeiten ohne Einschränkungen
national und auch international zu verbreiten.
Koordiniert und betreut wird das Programm von FM4-Mitarbeiterin
Judith Revers, die sich in ihrer Dissertation an der Akademie der
bildenden Künste Wien mit dem Verhältnis von zeitgenössischer Kunst
und öffentlich-rechtlichem Fernsehen auseinandersetzt. "Schön sind
vor allem die Synergieeffekte, die sich aus dem Projekt entwickeln.
Teilweise inspirieren natürlich die Werke der Künstlerinnen und
Künstler unsere Redaktionen. Und umgekehrt suchen die
Kunstschaffenden auch nach Inspirationsquellen bei uns im ORF."
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