ORF III lädt zeitgenössische Kunstschaffende zur zweiten Staffel von "Artist in Residence"

Einreichfrist für neue Konzepte bis 12. Jänner 2014

Wien (OTS) - Unter dem Motto "Artist in Residence" präsentiert ORF III Kultur und Information seit März 2013 einmal pro Monat zeitgenössische Fernsehkunst. Im Rahmen der Sendereihe sind Künstlerinnen und Künstler eingeladen, mit dem Österreichischen Rundfunk zu kooperieren, sich kreativ mit den fernseheigenen Gestaltungsmitteln auseinanderzusetzen und ein Fernsehkunstwerk zu kreieren. Die erste Staffel des TV-Formats läuft derzeit noch bis März 2014. Beteiligt daran sind Künstler/innen wie Christoph Arge Schwarz, Anahita Razmi, Anna Louisa Wolff, Thomas Taube, Polis, Nina Staehli, Anna Mitterer und Matthias Buch, Moana Vonstadl, Gin Ga, Thomas Vau, monochrom und Klub Zwei. Nun sucht ORF III für die Fortsetzung der Sendereihe im Jahr 2014 neue Konzepte. Einreichungen für Staffel zwei von "Artist in Residence" sind ab sofort und bis längstens 12. Jänner möglich. Detaillierte Informationen zu den Bewerbungsmodalitäten sind abrufbar unter
http://tv.ORF.at/orfdrei/stories/2608008.

Die eingereichten Projekte werden dem Kulturbeirat von ORF III Kultur und Information vorgelegt, dem der ehemalige ORF-Generalintendant Gerhard Weis vorsteht. Die bisher innerhalb des "Artist in Residence"-Programms veröffentlichten Arbeiten können ebenfalls auf der ORF-III-Webseite nachgesehen werden.

Positive Bilanz zur Halbzeit der ersten "Artist in Residence"-Staffel

ORF-III-Programmchef Peter Schöber zieht nach der Präsentation der ersten sechs Fernsehkunstwerke positiv Bilanz: "Das Konzept geht bisher wunderbar auf: Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler dezidiert für das Medium Fernsehen Kunst entwerfen und produzieren zu lassen, hat eine ganz eigene Qualität und Unmittelbarkeit. Spannend ist vor allem der Blickwinkel, den diese jungen Kunstschaffenden mitbringen und die oftmals humorvolle und bisher immer intelligente Auseinandersetzung mit den Facetten und Gegebenheiten des Mediums."

Für ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz zeigt das Projekt "Artist in Residence" "einmal mehr, dass sich der ORF als öffentlich-rechtlicher Vermittler von Kunst und Kultur auch dem kreativen Schaffen abseits des künstlerischen Mainstreams verpflichtet fühlt. In ORF III können wir junger avantgardistischer Kunst eine breite und höchst affine Öffentlichkeit bieten und dabei gleichzeitig den künstlerischen Nachwuchs unseres Landes nachhaltig fördern."

ORF-III-Kulturbeiratsvorsitzender Gerhard Weis sieht im "Artist in Residence"-Programm einen "wichtigen Anstoß in Richtung des weiteren Ausbaus der öffentlich rechtlichen Bühnenfunktion". Darüber hinaus hebt er hervor, dass der ORF besonderen Wert darauf legt, den jungen Kunstschaffenden alle Rechte an ihren Fernsehkunstwerken einzuräumen, was ihnen die Möglichkeit gibt, die Arbeiten ohne Einschränkungen national und auch international zu verbreiten.

Koordiniert und betreut wird das Programm von FM4-Mitarbeiterin Judith Revers, die sich in ihrer Dissertation an der Akademie der bildenden Künste Wien mit dem Verhältnis von zeitgenössischer Kunst und öffentlich-rechtlichem Fernsehen auseinandersetzt. "Schön sind vor allem die Synergieeffekte, die sich aus dem Projekt entwickeln. Teilweise inspirieren natürlich die Werke der Künstlerinnen und Künstler unsere Redaktionen. Und umgekehrt suchen die Kunstschaffenden auch nach Inspirationsquellen bei uns im ORF."

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