Allianz Österreich steigert Ergebnis in den ersten neun Monaten 2013

Wien (OTS) - Die Allianz Gruppe in Österreich konnte in den ersten drei Quartalen ihre Kundenbasis weiter ausbauen und trotz des Hochwassers ihr Ergebnis verbessern. "Wir haben im laufenden Geschäft mehr Prämien eingenommen und netto rund 7.500 Kunden gewonnen", erklärt Dr. Wolfram Littich, Vorstandsvorsitzender der Allianz Gruppe in Österreich.

Laufende Prämieneinnahmen: Alle Geschäftssegmente im Plus

Wirft man einen Blick auf die einzelnen Geschäftssegmente, so zeigt sich eine positive Entwicklung: In der Schaden- und Unfallversicherung legten die abgegrenzten Bruttoprämien nach den ersten neun Monaten gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 659,2 Millionen Euro um 3,0 Prozent auf 678,7 Millionen Euro zu. In der Krankenversicherung wurde die positive Entwicklung der letzten Jahre prolongiert: Die Prämien stiegen von 39,4 Millionen Euro nach den ersten drei Quartalen im Vorjahr um 7,0 Prozent auf aktuell 42,2 Millionen Euro. In der Lebensversicherung legten die laufenden Prämieneinnahmen zum Vergleichszeitraum des Vorjahres (265,5) um 0,4 Prozent auf 266,6 Millionen Euro zu. "Zur Bewältigung der vor uns liegenden Herausforderungen bleibt langfristiger Kapitalaufbau für die Pensionsvorsorge das Gebot der Stunde", so Littich. Getrieben durch einen auch im Markttrend starken Rückgang beim Einmalerlagsgeschäft gingen die gesamten Prämieneinnahmen in der Lebensversicherung von 306,6 Millionen Euro in den ersten neun Monaten 2012 um 6,9 Prozent auf aktuell 285,5 Millionen Euro zurück. Über alle Geschäftsbereiche gerechnet, befand sich die abgegrenzte Bruttoprämie auf einem Wert von 1.006,3 Millionen Euro, gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres (1.005,2) bedeutet dies ein Plus von 0,1 Prozent.

Starkes Ergebnis im Kerngeschäft führt zu höherem EGT

Bedingt durch eine Zunahme bei den Schäden durch Naturgefahren beliefen sich die Aufwendungen in der Schaden- und Unfallversicherung auf 477,7 Millionen Euro und waren damit um 4,6 Prozent höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (456,8). Die Aufwendungen für Versicherungsfälle in der Krankenversicherung lagen bei 24,2 (Vorjahr: 22,3) Millionen Euro und stiegen damit im Jahresabstand um 8,4 Prozent. In der Lebensversicherung sanken die Aufwendungen für Versicherungsfälle um 7,8 Prozent auf 225,8 (2012: 245,0) Millionen Euro. Die Aufwendungen für Versicherungsfälle, über alle Geschäftsbereiche gerechnet, lagen um 0,5 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres: "In den ersten neun Monaten 2013 haben wir Leistungen in der Höhe von insgesamt 727,7 Millionen Euro an unsere Kunden erbracht", so Littich. Trotz Hochwasser verbesserte sich die Combined Ratio aktuell auf 97,0 (2012: 98,4) Prozent, das versicherungstechnische Ergebnis stieg von 31,4 Millionen Euro in den ersten drei Quartalen 2012 um 42,9 Prozent auf 44,8 Millionen Euro.

Das Investment-Ergebnis ging aufgrund des volatilen Marktumfeldes im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2012 von 185,2 Millionen Euro um 21,7 Prozent auf 145,0 Millionen Euro zurück. Insgesamt konnte die Allianz trotz Niedrigzinsumfeld sowie hohem Schadenaufwand im Bereich der Naturkatastrophen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) steigern: Es legte von 73,8 Millionen Euro im Vorjahr um 3,6 Prozent auf 76,4 Millionen Euro zu.

Ausblick: Absicherung der Arbeitskraft und Vorsorge als Schwerpunkte

Für das vierte Quartal erwartet Littich die Fortsetzung des laufenden Trends auf der Prämienseite: Die private Vorsorge wie auch insbesondere die Absicherung der eigenen Arbeitskraft werde immer wichtiger. Das Thema "Pensionskonto" sowie die aktuellen Prognosen der Pensionskommission führen Herrn und Frau Österreicher die steigende Bedeutung der zweiten und dritten Säule vor Augen. Damit zukünftige Ruheständler ein Alterseinkommen in vergleichbarer Höhe mit dem der heutigen Pensionisten erzielen können, müssen sie ihr Sparverhalten und die Dauer ihrer Erwerbsbeteiligung ändern. "Wer über ein angemessenes Einkommen im Alter verfügen möchte, sollte seine Altersvorsorge überdenken. Eine flexible, jederzeit liquidierbare Absicherung und Vorsorge für Berufsunfähigkeit, Hinterbliebene, Alter und Pflege muss in hohem Maße in Eigenverantwortung finanziert werden", so Littich abschließend.

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