- 26.11.2013, 09:00:39
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Allianz Österreich steigert Ergebnis in den ersten neun Monaten 2013
Wien (OTS) - Die Allianz Gruppe in Österreich konnte in den ersten
drei Quartalen ihre Kundenbasis weiter ausbauen und trotz des
Hochwassers ihr Ergebnis verbessern. "Wir haben im laufenden Geschäft
mehr Prämien eingenommen und netto rund 7.500 Kunden gewonnen",
erklärt Dr. Wolfram Littich, Vorstandsvorsitzender der Allianz Gruppe
in Österreich.
Laufende Prämieneinnahmen: Alle Geschäftssegmente im Plus
Wirft man einen Blick auf die einzelnen Geschäftssegmente, so
zeigt sich eine positive Entwicklung: In der Schaden- und
Unfallversicherung legten die abgegrenzten Bruttoprämien nach den
ersten neun Monaten gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres
von 659,2 Millionen Euro um 3,0 Prozent auf 678,7 Millionen Euro zu.
In der Krankenversicherung wurde die positive Entwicklung der letzten
Jahre prolongiert: Die Prämien stiegen von 39,4 Millionen Euro nach
den ersten drei Quartalen im Vorjahr um 7,0 Prozent auf aktuell 42,2
Millionen Euro. In der Lebensversicherung legten die laufenden
Prämieneinnahmen zum Vergleichszeitraum des Vorjahres (265,5) um 0,4
Prozent auf 266,6 Millionen Euro zu. "Zur Bewältigung der vor uns
liegenden Herausforderungen bleibt langfristiger Kapitalaufbau für
die Pensionsvorsorge das Gebot der Stunde", so Littich. Getrieben
durch einen auch im Markttrend starken Rückgang beim
Einmalerlagsgeschäft gingen die gesamten Prämieneinnahmen in der
Lebensversicherung von 306,6 Millionen Euro in den ersten neun
Monaten 2012 um 6,9 Prozent auf aktuell 285,5 Millionen Euro zurück.
Über alle Geschäftsbereiche gerechnet, befand sich die abgegrenzte
Bruttoprämie auf einem Wert von 1.006,3 Millionen Euro, gegenüber dem
Vergleichswert des Vorjahres (1.005,2) bedeutet dies ein Plus von 0,1
Prozent.
Starkes Ergebnis im Kerngeschäft führt zu höherem EGT
Bedingt durch eine Zunahme bei den Schäden durch Naturgefahren
beliefen sich die Aufwendungen in der Schaden- und Unfallversicherung
auf 477,7 Millionen Euro und waren damit um 4,6 Prozent höher als im
Vergleichszeitraum des Vorjahres (456,8). Die Aufwendungen für
Versicherungsfälle in der Krankenversicherung lagen bei 24,2
(Vorjahr: 22,3) Millionen Euro und stiegen damit im Jahresabstand um
8,4 Prozent. In der Lebensversicherung sanken die Aufwendungen für
Versicherungsfälle um 7,8 Prozent auf 225,8 (2012: 245,0) Millionen
Euro. Die Aufwendungen für Versicherungsfälle, über alle
Geschäftsbereiche gerechnet, lagen um 0,5 Prozent über dem
Vergleichszeitraum des Vorjahres: "In den ersten neun Monaten 2013
haben wir Leistungen in der Höhe von insgesamt 727,7 Millionen Euro
an unsere Kunden erbracht", so Littich. Trotz Hochwasser verbesserte
sich die Combined Ratio aktuell auf 97,0 (2012: 98,4) Prozent, das
versicherungstechnische Ergebnis stieg von 31,4 Millionen Euro in den
ersten drei Quartalen 2012 um 42,9 Prozent auf 44,8 Millionen Euro.
Das Investment-Ergebnis ging aufgrund des volatilen Marktumfeldes
im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2012 von 185,2 Millionen Euro
um 21,7 Prozent auf 145,0 Millionen Euro zurück. Insgesamt konnte die
Allianz trotz Niedrigzinsumfeld sowie hohem Schadenaufwand im Bereich
der Naturkatastrophen das Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit (EGT) steigern: Es legte von 73,8 Millionen Euro
im Vorjahr um 3,6 Prozent auf 76,4 Millionen Euro zu.
Ausblick: Absicherung der Arbeitskraft und Vorsorge als
Schwerpunkte
Für das vierte Quartal erwartet Littich die Fortsetzung des
laufenden Trends auf der Prämienseite: Die private Vorsorge wie auch
insbesondere die Absicherung der eigenen Arbeitskraft werde immer
wichtiger. Das Thema "Pensionskonto" sowie die aktuellen Prognosen
der Pensionskommission führen Herrn und Frau Österreicher die
steigende Bedeutung der zweiten und dritten Säule vor Augen. Damit
zukünftige Ruheständler ein Alterseinkommen in vergleichbarer Höhe
mit dem der heutigen Pensionisten erzielen können, müssen sie ihr
Sparverhalten und die Dauer ihrer Erwerbsbeteiligung ändern. "Wer
über ein angemessenes Einkommen im Alter verfügen möchte, sollte
seine Altersvorsorge überdenken. Eine flexible, jederzeit
liquidierbare Absicherung und Vorsorge für Berufsunfähigkeit,
Hinterbliebene, Alter und Pflege muss in hohem Maße in
Eigenverantwortung finanziert werden", so Littich abschließend.
Downloads im Internet unter
http://www.unternehmen.allianz.at/presse/news
- Foto: Dr. Wolfram Littich ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
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