Lopatka: "Neue positive Atmosphäre auch für Fortschritte in Menschenrechtsfragen nutzen"

Staatssekretär Lopatka begrüßt die erzielte Einigung auf ein Übergangsabkommen in den Atomgesprächen in Genf. Staatssekretär Lopatka begrüßt die erzielte Einigung auf ein Übergangsabkommen in den Atomgesprächen in Genf.

Wien (OTS) - "Die erzielte Einigung auf ein Übergangsabkommen in den Atomgesprächen in Genf ist ein großer Schritt nach vorne. Jetzt gilt es rasch den Vereinbarungen nachzukommen und bei weiteren Verhandlungen eine endgültige und umfassende Lösung im Atomstreit zu erzielen. Bemerkenswert ist, dass die EU unter der Vertretung der Hohen Repräsentantin Catherine Ashton hier einen wesentlichen Beitrag leisten konnte, dass die seit zehn Jahren festgefahrenen Gespräche nun endlich zu einem positiven Abschluss gefunden haben", so Staatssekretär Reinhold Lopatka, der jüngst in den Iran gereist ist, um mit dem iranischen Außenminister Mohammed Zarif, dem Vize-Außenminister und Nuklear-Chefverhandler, Abbas Araqchi, sowie Vertretern des iranischen Parlaments und des iranischen Schlichtungsrates über das iranische Nuklearprogramm Menschenrechtsfragen, regionale Themen (Syrien, Irak, Afghanistan) sowie Fragen des interreligiösen Dialogs bzw. die Situation religiöser Minderheiten (Bahai, Christen) zu sprechen.
"Diese neue positive Atmosphäre muss ebenfalls genutzt werden, um nun auch in Menschenrechtsfragen sowie in Fragen des interreligiösen Dialogs Fortschritte zu erzielen. Das Angebot des Iran den Menschenrechtsdialog mit der EU wieder aufzunehmen, halte ich für besonders begrüßenswert, um im gemeinsamen Dialog konkrete Fortschritte zu erzielen, wie etwa Alternativen zur Todesstrafe zu suchen", betont Lopatka. "Iran und Österreich Blicken auf eine lange Tradition des interreligiösen Dialogs zurück. Das in vielen Jahren aufgebaute Vertrauen kann auch hier zu einer weiteren Vertiefung und umfassenden Austausch zum gegenseitigen Respekt, auch für religiöse Minderheiten, führen", ist Lopatka überzeugt.

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