• 24.11.2013, 08:00:43
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ORF-III-Doku-Montag: "The Brussels Business - Wer regiert die EU?" und die Folgen der Wegwerfgesellschaft in "DokuMente"

Außerdem: Serienstart "Jüdisches Leben in Wien" in "Kultur Heute" und "Artists in Residence" mit Anna Mitterer und Matthias Buch

Utl.: Außerdem: Serienstart "Jüdisches Leben in Wien" in "Kultur
Heute" und "Artists in Residence" mit Anna Mitterer und
Matthias Buch =

Wien (OTS) - Facettenreich und kritisch präsentiert sich der
ORF-III-Doku-Montag am 25. November 2013: "Kultur Heute" startet um
20.00 Uhr mit der neuen Serie "Jüdisches Leben in Wien", die zwei
Wochen lang dem Alltagsleben der Wiener jüdischen Gemeinden auf die
Spur geht. Um 20.15 Uhr setzt sich die Dokumentation "The Brussels
Business" kritisch mit Lobbyismus auseinander und beleuchtet, wie die
Europäerinnen und Europäer damit umgehen. "DokuMente" regt um 21.45
Uhr mit "Kaufen für die Müllhalde" und um 23.05 Uhr mit "Flippers
schlimmster Feind" zum Nachdenken über die Müllberge der modernen
Wegwerfgesellschaft an. Um Mitternacht präsentiert die junge
ORF-III-Künstlerleiste "Artists in Residence" eine Dystopie von Anna
Mitterer und Mathias Buch.

Die Sendungen im Überblick:

"Kultur Heute" zeigt "Jüdisches Leben in Wien": Danielle Spera
spricht mit Arik und Timna Brauer (20.00 Uhr)

Im Rahmen von "Kultur Heute" startet die neue zehntteiligen Serie
"Jüdisches Leben in Wien", die bis 6. Dezember werktäglich um 20.00
Uhr einen Blick in den facettenreichen jüdischen Alltag in Wien
wirft. ORF III begleitet Danielle Spera, langjährige ORF-Moderatorin
und seit 2010 Direktorin des Jüdischen Museums Wien, auf zehn
Streifzügen durch das Alltagsleben der Wiener jüdischen Gemeinden.
Danielle Spera besucht jüdische Feste, unterschiedlichste
Organisationen sowie zahlreiche Künstlerinnen und Künstler. Zum
Auftakt der Serie spricht sie mit Sängerin Timna Brauer und deren
Vater, Maler Arik Brauer.

"The Brussels Business - Wer regiert die EU?": Doku-Thriller über
Lobbyismus und Machterhalt (20.15 Uhr)

Um 20.15 dringt der Doku-Thriller "The Brussels Business - Wer
regiert die EU?" in die Welt der 15.000 Lobbyisten in Brüssel, ihrer
allumfassenden Netzwerke der Macht sowie ihrer engen Verflechtung mit
den politischen Eliten ein. Der Film von Friedrich Moser und Matthieu
Lietaert versucht, Licht ins fast schon sprichwörtliche Dunkel des
Brüsseler Machtlabyrinths und die Grauzonen der europäischen
Demokratie zu bringen. ORF-Korrespondent Raimund Löw gibt vorab
direkt aus Brüssel eine kurze Einführung zum Film.

"DokuMente: Kaufen für die Müllhalde" (21.45 Uhr) und "Flippers
schlimmster Feind: Plastik im Meer" (23.05 Uhr)

Acht Milliarden Plastiksackerl landen jährlich auf Europas Müllbergen
- Grund genug für die EU-Kommission, über ein Verbot nachzudenken.
Passend dazu widmet sich "DokuMente" mit zwei Filmen der
Wegwerfgesellschaft und ihren weitreichenden Folgen. Um 21.45 Uhr
wirft in "Kaufen für die Müllhalde" Regisseurin Cosima Dannoritzer
einen kritischen Blick auf die moderne Wegwerfgesellschaft und
hinterfragt die "geplante Obsoleszenz", also die beabsichtigte
eingeschränkte Lebensdauer von z. B. Glühbirnen, Handys oder
Computern. Um 23.05 Uhr beleuchtet dann "Flippers schlimmster Feind:
Plastik im Meer" eine der Folgen dieser Konsumhaltung. Die Ozeane
werden immer mehr zur weltweiten Müllhalde. Jeder Quadratkilometer
Ozean enthält 74.000 Stück Plastik. Diese Plastiksuppe tötet jedes
Jahr Hunderttausende Tiere und sorgt dafür, dass Chemikalien in
unsere Lebensmittel gelangen. Die Dokumentation geht den Fragen nach,
wie sich die langfristigen Auswirkungen dieser Plastikverschmutzung
gestalten werden und ob die Ozeane wieder gereinigt werden können.

"Artists in Residence": '2013: remains of space' von Anna Mitterer
und Matthias Buch (0.00 Uhr)

Anschließend präsentiert ORF III um 00.00 Uhr eine neue Ausgabe der
jungen künstlerischen Programmleiste "Artists in Residence", in deren
Rahmen einmal im Monat Fernsehkunst zeitgenössischer Künstlerinnen
und Künstler zur Ausstrahlung gebracht wird. Diesmal inszenieren Anna
Mitterer und Matthias Buch mit "2013: remains of space" eine
Dystopie, in der künstlerische Ausdrucksformen der Repression zum
Opfer fallen. Eine Gruppe von Menschen versucht vom Untergrund aus
einen Piraten-TV-Sender zu betreiben, um ihre Vorstellungskraft
wiederzufinden. Am Ende ihrer Suche gelangen sie von ihrer
hermetischen Situation in einen Installationsraum, der Bezug nimmt
auf den ikonenhaften Raum in der letzten Szene von Stanley Kubricks
"2001: A Space Odyssey". Im Realraum fanden die Dreharbeiten im mo.e,
der ehemaligen Metallwarenfabrik Morton, im 17. Bezirk in Wien,
statt, der seit drei Jahren als unabhängiger Kunstraum, als Offspace
genutzt wird.

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