- 24.11.2013, 08:00:37
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ORF SPORT + mit der Dokumentation "Countdown Sotschi 2014"
Am 25. November im Sport-Spartenkanal des ORF
Utl.: Am 25. November im Sport-Spartenkanal des ORF =
Wien (OTS) - Programmhighlights am Montag, dem 25. November 2013 in
ORF SPORT + sind die Dokumentation "Countdown Sotschi 2014" um 20.15
Uhr und die Höhepunkte aus der 16. Runde der tipp3-Bundesliga um
20.45 Uhr.
In der Dokumentation "Countdown Sotschi 2014" zeigt Michael Berger
die aktuelle Situation in Sotschi rund 100 Tage vor dem Start der
Olympischen Spiele. Die Bewohnerinnen und Bewohner an der russischen
Schwarzmeerküste sind mit Verkehrschaos und kilometerlangen
Baustellen konfrontiert. Ein ganzes Tal wird und wurde für das
gigantische Projekt neu verbaut.
Im Olympischen Dorf im Coastal Cluster direkt an der Küste wird rund
eine Milliarde Euro in den Bau investiert - federführend ist die
österreichische Baufirma Strabag. Das gesamte Gelände hat Oleg
Deripaska günstig gekauft. Der russische Oligarch, der aus der Region
stammt, will mit dem Verkauf der Immobilien nach den Spielen das
Projekt refinanzieren. Herzstück der Bewerbe ist der Olympiapark
direkt an der Küste. Neben dem Zeremonienstadion ragt der 12.000
Zuschauer fassende Bolshoi Eispalast heraus, in dem die Männer das
Olympische Eishockeyturnier spielen werden. Hier sollen Russlands
hochkarätige Stars ihre Goldmission erfüllen und auch Österreich wird
erstmals seit 2002 wieder dem Puck bei Olympia nachjagen.
Unmittelbar daneben befindet sich der Olympiabahnhof, der Ende
Oktober von Wladimir Putin persönlich eröffnet wurde. Die erste Fahrt
in den Mountain Cluster nach Krasnaya Polyana absolvierte er
gemeinsam mit dem neuen IOC-Präsidenten Thomas Bach. Der Zug
verbindet Küste und Bergregion in gut 30 Minuten Fahrzeit. Für die
gleiche Strecke musste auf der alten Straße oft das Vierfache an Zeit
eingeplant werden.
Auf 600 Meter Meereshöhe angekommen führt für alle Zuschauenden, die
Alpin-, Snowboard-, Langlauf-, Biathlon-, Bob-, Rodel- oder
Skeleton-Bewerbe besuchen wollen, kein Weg am Austria Haus Tirol
vorbei. Hier entsteht das gesellschaftliche Zentrum des
Österreichischen Olympischen Komitees gemeinsam mit seinen
wirtschaftlichen Partnern. Federführend ist wie schon 2012 in London
das Land Tirol. Das ORF-Olympia-Studio ist ebenfalls in dieses Haus
integriert.
Von den riesigen Investitionen in die Infrastrukturen profitieren
auch österreichische Unternehmen. Drei Prozent aller Aufträge werden
von heimischen Firmen erfüllt. Österreichisches Know-how und
Wintersport-Kernkompetenz ist gefragt. So errichtet die Vorarlberger
Firma Doppelmayr den Großteil aller Aufstiegshilfen im Alpin Center.
Russlands Präsident hat die Spiele von Beginn an zur Causa Prima
erhoben. Mit ihnen will er das Image seines Landes aufpolieren. Glanz
und Gloria sollen aber nicht schnell verblassen. Die Distanz zu
Moskau ist zwar weit, aber Putins Zügel sind lang und straff
angezogen. Der neue Präsident des Internationalen Olympischen
Komitees, Thomas Bach, streut bereits diplomatisch Rosen, zeigt sich
mit dem Baufortschritt zufrieden und erwartet exzellente Spiele.
Die gigantische Reise des Olympischen Feuers hat viele in ihren Bann
gezogen. Vom Kreml weg führte die Route das olympische Friedenssymbol
auf seiner längsten Reise für Winterspiele bis zum Nordpol. Mehr als
60.000 Kilometer lang ist die Stafette - nicht miteingerechnet der
viertägige Ausflug ins Weltall zur ISS-Raumstation Anfang November.
Olympia hat neue Dimensionen erreicht.
Details unter presse.ORF.at.
(Stand vom 22. November, kurzfristige Programmänderungen möglich)
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