ORF SPORT + mit der Dokumentation "Countdown Sotschi 2014"

Am 25. November im Sport-Spartenkanal des ORF

Wien (OTS) - Programmhighlights am Montag, dem 25. November 2013 in ORF SPORT + sind die Dokumentation "Countdown Sotschi 2014" um 20.15 Uhr und die Höhepunkte aus der 16. Runde der tipp3-Bundesliga um 20.45 Uhr.

In der Dokumentation "Countdown Sotschi 2014" zeigt Michael Berger die aktuelle Situation in Sotschi rund 100 Tage vor dem Start der Olympischen Spiele. Die Bewohnerinnen und Bewohner an der russischen Schwarzmeerküste sind mit Verkehrschaos und kilometerlangen Baustellen konfrontiert. Ein ganzes Tal wird und wurde für das gigantische Projekt neu verbaut.

Im Olympischen Dorf im Coastal Cluster direkt an der Küste wird rund eine Milliarde Euro in den Bau investiert - federführend ist die österreichische Baufirma Strabag. Das gesamte Gelände hat Oleg Deripaska günstig gekauft. Der russische Oligarch, der aus der Region stammt, will mit dem Verkauf der Immobilien nach den Spielen das Projekt refinanzieren. Herzstück der Bewerbe ist der Olympiapark direkt an der Küste. Neben dem Zeremonienstadion ragt der 12.000 Zuschauer fassende Bolshoi Eispalast heraus, in dem die Männer das Olympische Eishockeyturnier spielen werden. Hier sollen Russlands hochkarätige Stars ihre Goldmission erfüllen und auch Österreich wird erstmals seit 2002 wieder dem Puck bei Olympia nachjagen.

Unmittelbar daneben befindet sich der Olympiabahnhof, der Ende Oktober von Wladimir Putin persönlich eröffnet wurde. Die erste Fahrt in den Mountain Cluster nach Krasnaya Polyana absolvierte er gemeinsam mit dem neuen IOC-Präsidenten Thomas Bach. Der Zug verbindet Küste und Bergregion in gut 30 Minuten Fahrzeit. Für die gleiche Strecke musste auf der alten Straße oft das Vierfache an Zeit eingeplant werden.

Auf 600 Meter Meereshöhe angekommen führt für alle Zuschauenden, die Alpin-, Snowboard-, Langlauf-, Biathlon-, Bob-, Rodel- oder Skeleton-Bewerbe besuchen wollen, kein Weg am Austria Haus Tirol vorbei. Hier entsteht das gesellschaftliche Zentrum des Österreichischen Olympischen Komitees gemeinsam mit seinen wirtschaftlichen Partnern. Federführend ist wie schon 2012 in London das Land Tirol. Das ORF-Olympia-Studio ist ebenfalls in dieses Haus integriert.

Von den riesigen Investitionen in die Infrastrukturen profitieren auch österreichische Unternehmen. Drei Prozent aller Aufträge werden von heimischen Firmen erfüllt. Österreichisches Know-how und Wintersport-Kernkompetenz ist gefragt. So errichtet die Vorarlberger Firma Doppelmayr den Großteil aller Aufstiegshilfen im Alpin Center. Russlands Präsident hat die Spiele von Beginn an zur Causa Prima erhoben. Mit ihnen will er das Image seines Landes aufpolieren. Glanz und Gloria sollen aber nicht schnell verblassen. Die Distanz zu Moskau ist zwar weit, aber Putins Zügel sind lang und straff angezogen. Der neue Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Thomas Bach, streut bereits diplomatisch Rosen, zeigt sich mit dem Baufortschritt zufrieden und erwartet exzellente Spiele.

Die gigantische Reise des Olympischen Feuers hat viele in ihren Bann gezogen. Vom Kreml weg führte die Route das olympische Friedenssymbol auf seiner längsten Reise für Winterspiele bis zum Nordpol. Mehr als 60.000 Kilometer lang ist die Stafette - nicht miteingerechnet der viertägige Ausflug ins Weltall zur ISS-Raumstation Anfang November. Olympia hat neue Dimensionen erreicht.

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(Stand vom 22. November, kurzfristige Programmänderungen möglich)

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