• 22.11.2013, 12:33:25
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FP-Frank: SPÖ allein verantwortlich für Wohnbaumisere

Fehlender Wohnraum, zu teure Mieten, planloses Management

Utl.: Fehlender Wohnraum, zu teure Mieten, planloses Management =

Wien (OTS/fpd) - Das enorme Budgetdefizit im Bereich Wohnen habe
einzig und allein die SPÖ zu verantworten, die bereits seit mehr als
100 Jahren mit wenigen Unterbrechungen Österreich und Wien regiert.
In dieser Zeit haben es die Sozialisten zusammengebracht, einen
Arbeitslosenrekord nach dem nächsten aufzustellen und somit die Armut
in der Bundeshauptstadt massiv zu steigern. Gleichzeitig wird aber
hauptsächlich in Luxuswohnungen investiert, den sozialen Wohnbau gibt
es de facto nicht mehr. Schließlich kommen zum vorherrschenden
Wohnungsmangel auch noch exorbitante Mietpreis- und
Gebührensteigerungen hinzu, sodass sich die Menschen das Leben in
Wien kaum mehr leisten können, kritisiert heute die Wohnbausprecherin
der FPÖ-Wien, LAbg. Henriette Frank.

7000 geförderte Wohnungen werden in Wien mit 300 Millionen Euro
errichtet. Gerade einmal 1800 bis 2100 davon gehen an die Stadt Wien
zur Vergabe - das bei einer enormen Zahl an Wohnungssuchenden.
Trotzdem werden die Investitionen von Wiener Wohnen 2014 wieder
gekürzt. Die im Wahlkampf groß angekündigte Wohnbauoffensive bleibt
offensichtlich weiter aus. Dafür wurden innerhalb weniger Jahre
Millionen für Kundenservicezentren ausgegeben, begleitet von
unzähligen teuren Werbeinseraten, die jetzt keiner mehr braucht, weil
eine große Zentrale in Simmering gebaut wird - Geldverschwendung par
excellence, so Frank.

Und obwohl ein Großteil der Arbeiten von Wiener Wohnen um viel Geld
ausgelagert wurden, sinken etwa die horrenden Kosten für Überstunden
nicht und nicht. Nicht gespart darf bei den Investitionen in den
Wohnbau und schon gar nicht bei den in der Ölkrise in den 70er-Jahren
eingeführten Notkaminen. Dadurch würden die Menschen in Zeiten der
Not, die wieder kommen können, in kalten Wohnungen sitzen und
frieren. "Die Bürger sollen weiter frei entscheiden können, ob sie
mit Holz, Gas oder Öl heizen wollen. "Notkamine machen nur 1% der
Baukosten aus, hier darf man nicht am falschen Platz sparen", sagt
Frank.

Transparenz bei Sanierungen, Abrechnungen und Wohnungsvergabe sieht
die SPÖ weiter als lässlich an, dafür werden Millionen aus dem
Steuertopf für Inserate verpulvert. Das Kontrollamt hat in einem
vernichtenden Bericht auf 1.700 Seiten Missstände in imposanter
Stückzahl aufgelistet, die von der SPÖ und dem zuständigen
Wohnbaustadtrat Ludwig gekonnt ignoriert werden. "Das rot-grüne
Budget ist auch in diesem Ressort eine Vorgabe, darum kann die FPÖ
hier beim besten Willen nicht zustimmen", hält Frank abschließend
fest. (Schluss)hn

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