GR Aigner ad Werbemillionen der Stadt Wien: Zurück an den Start, Neuausschreibung jetzt!

Nur ein Anbieter für einen 133 Millionen Euro-Auftrag; Wiener Gebührenzahler blechen für penetrante Eigenwerbung der Stadtregierung

Wien (OTS) - In Wien wird angeblich jeder Cent dreimal umgedreht, wird die Wiener Finanzstadträtin Renate Brauner nicht müde zu betonen. Geht es um die Eigenwerbung der Stadt Wien, kann diese Sparsamkeit jedoch nicht festgestellt werden: 133 Millionen Euro werden mit den Stimmen der Rot-grünen Stadtregierung freigegeben, damit die Wiener Bürgerinnen und Bürger auch in den nächsten Jahren mit zahlreichen Druckwerken beglückt werden.

GR Wolfgang Aigner:"Anstelle die Bevölkerung permanent zu schröpfen, sollte die Stadt Wien ihr überdimensioniertes Werbebudget kritisch hinterfragen. An die 100 Millionen Euro stehen für die vielfältigsten Werbemaßnahmen zur Verfügung. Und das angesichts der Tatsache, dass die Stadt Wien als Kommune in keinem Wettbewerb mit anderen Anbietern steht. Vergleiche mit dem Werbebudget eines Privatunternehmens gehen daher völlig ins Leere, ist die Stadt doch ein konkurrenzloser Monopolist."

Ztl.: Nur ein Anbieter für Megaauftrag - Stadt sollte Neuausschreibung durchführen

Stutzig machen sollte doch die Tatsache, dass bei einem derartigen Auftragsvolumen nur ein einziges Unternehmen, nämlich der bisherige Vertragspartner, ein konkretes Angebot gelegt hat. Und das in Zeiten einer Wirtschaftskrise, wo um öffentliche Aufträge im allgemeinen an sich ein großer Andrang herrscht.

"10 Unternehmen haben sich die Unterlagen abgeholt, aber nur ein einziges Angebot wurde gelegt. Das kann nur so gedeutet werden, dass alle potentiellen Interessenten wegen Aussichtslosigkeit des Zuschlages von einem Angebot Abstand genommen haben. Dadurch ist die Stadt Wien im Endeffekt von einem Anbieter abhängig, was sicher nicht im Interesse des Wiener Steuerzahlers sein kann. Eine Neuausschreibung sollte daher die Möglichkeit bieten, bessere Konditionen zu erreichen", so GR Aigner abschließend.

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