VP-Anger-Koch: Wien muss Sportstadt werden

Wien (OTS) - Angesichts der neuen alarmierenden Zahlen über den "Zustand" der österreichischen Jugendlichen (ein Viertel der Jugendlichen ist adipös) erneuerte VP-Wien Sportsprecherin Ines Anger-Koch im heutigen Gemeinderat ihre Forderung nach einem Sportstättenkonzept für Wien. Wien, so Anger-Koch, müsse, endlich tatsächlich Sportstadt werden.

"Die derzeitige Situation ist untragbar und einer Metropole nicht würdig. Wien hinkt hier im internationalen Vergleich nach" zeigt sich Anger-Koch erschüttert und erinnert in diesem Zusammenhang auch an das vor kurzem präsentierte "Leichtathletikzentrum", das aber weder für österreichische noch für internationale Bewerbe geeignet ist. Hier bestehe dringend Handlungsbedarf, sei Österreich doch dank verfehlter Wiener Sportpolitik auf dem besten Weg den Anschluss zu verlieren - Spitzensport sei in Wien kaum möglich.

Dabei kann Österreich auf eine große Tradition an Sportheroen verweisen, denen freilich allen gleich ist, dass der Beitrag Wiens äußerst gering ist. In Wien ist Spitzensport eine echte Herausforderung. Dabei sind Spitzensportler wichtige Identifikationsfiguren für die Jugend. Durch solche wird bei Jugendlichen das Interesse an Sport geweckt - man denke etwa an den Tennisboom in Österreich dank der Leistungen von Thomas Muster.

"Es ist bereits fünf nach Zwölf", so Anger-Koch, die auch die krude Förderungspolitik der Stadt Wien thematisierte und einen entsprechenden Antrag auf Änderung der Förderrichtlinien einbrachte -fördert Wien aktuell doch nur Sportstätten im Eigentum der Stadt, nicht aber private Sportstätten. "Jeder heute investierte Euro in den Sport rentiert sich morgen um das Hundertfache. Statt in Selbstbeweihräucherung zu investieren, sollte man die Prioritäten richtig setzen und den Sport fördern. Zum Wohle der Gesundheit der Kinder und Jugendlichen", schloss Anger-Koch.

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