- 20.11.2013, 11:28:21
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FSG-Hohenauer: "Lehrlinge brauchen Ausbildungsqualität statt billigem Rechtspopulismus"
Neuerlicher Beweis dafür, dass junge Menschen von Strache und Co. nichts Gutes zu erwarten haben
Utl.: Neuerlicher Beweis dafür, dass junge Menschen von Strache und
Co. nichts Gutes zu erwarten haben =
Wien (OTS/FSG) - "Mit ihrer Forderung nach der Wiedereinführung des
Praxistests in der Lehre beweist die FPÖ einmal mehr, dass sie außer
billigem Rechtspopulismus nichts zu bieten hat. Zur Erinnerung: Der
Praxistest, den Lehrlinge absolvieren mussten, wofür sie im Gegensatz
zu ihren Arbeitgebern in den meisten Fällen keine Förderungen
bekommen haben, hatte nur ein Ziel, nämlich Geld in die Kassen der
Betriebe zu spülen. Der Praxistest hat keinen einzigen zusätzlichen
Ausbildungsplatz gebracht, wie heute blauäugig im Parlament behauptet
wurde", kommentiert Florian Hohenauer, Jugendvorsitzender der FSG
(Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen) im ÖGB die
Argumentation der Freiheitlichen in der Aktuellen Stunde.
Der Parteichef erklärte heute außerdem, dass die Jugendlichen nicht
ordentlich lesen und schreiben könnten, so Hohenauer weiter:
"Abgesehen davon, dass sich über derartige Pauschalargumente ohnehin
jeder selbst ein Bild machen kann - wieso hat die FPÖ dann während
ihrer Regierungsbeteiligung jede Reform des Bildungssystems
blockiert?" In diesen Jahren wurde auch jede nur erdenkliche
Schutzbestimmung für junge Menschen verschlechtert, erinnert
Hohenauer: "Die Probezeit in der Lehre wurde von einem auf drei
Monate ausgedehnt, die Weiterverwendungspflicht nach der Lehre
verkürzt und die Kündigung von jungen Menschen erleichtert."
Es zeige sich wieder einmal eindrucksvoll, dass junge Menschen von
der FPÖ nichts Gutes zu erwarten haben. "Wenn Strache und Co. die
Lehrausbildung und damit die Jugendlichen wirklich ein Anliegen
wären, dann würde ihnen mehr einfallen als die Forderung, Betriebe
mit Geld zu überschütten. Es ist hoch an der Zeit, in echte
Ausbildungsqualität zu investieren, indem die Lehrstellenförderung an
ein System zur Qualitätssicherung geknüpft wird", fordert Hohenauer
abschließend.
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