FSG-Hohenauer: "Lehrlinge brauchen Ausbildungsqualität statt billigem Rechtspopulismus"

Neuerlicher Beweis dafür, dass junge Menschen von Strache und Co. nichts Gutes zu erwarten haben

Wien (OTS/FSG) - "Mit ihrer Forderung nach der Wiedereinführung des Praxistests in der Lehre beweist die FPÖ einmal mehr, dass sie außer billigem Rechtspopulismus nichts zu bieten hat. Zur Erinnerung: Der Praxistest, den Lehrlinge absolvieren mussten, wofür sie im Gegensatz zu ihren Arbeitgebern in den meisten Fällen keine Förderungen bekommen haben, hatte nur ein Ziel, nämlich Geld in die Kassen der Betriebe zu spülen. Der Praxistest hat keinen einzigen zusätzlichen Ausbildungsplatz gebracht, wie heute blauäugig im Parlament behauptet wurde", kommentiert Florian Hohenauer, Jugendvorsitzender der FSG (Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen) im ÖGB die Argumentation der Freiheitlichen in der Aktuellen Stunde.

Der Parteichef erklärte heute außerdem, dass die Jugendlichen nicht ordentlich lesen und schreiben könnten, so Hohenauer weiter:
"Abgesehen davon, dass sich über derartige Pauschalargumente ohnehin jeder selbst ein Bild machen kann - wieso hat die FPÖ dann während ihrer Regierungsbeteiligung jede Reform des Bildungssystems blockiert?" In diesen Jahren wurde auch jede nur erdenkliche Schutzbestimmung für junge Menschen verschlechtert, erinnert Hohenauer: "Die Probezeit in der Lehre wurde von einem auf drei Monate ausgedehnt, die Weiterverwendungspflicht nach der Lehre verkürzt und die Kündigung von jungen Menschen erleichtert."

Es zeige sich wieder einmal eindrucksvoll, dass junge Menschen von der FPÖ nichts Gutes zu erwarten haben. "Wenn Strache und Co. die Lehrausbildung und damit die Jugendlichen wirklich ein Anliegen wären, dann würde ihnen mehr einfallen als die Forderung, Betriebe mit Geld zu überschütten. Es ist hoch an der Zeit, in echte Ausbildungsqualität zu investieren, indem die Lehrstellenförderung an ein System zur Qualitätssicherung geknüpft wird", fordert Hohenauer abschließend.

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