- 19.11.2013, 12:24:02
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"BÖsterreich" (AT): Eine Tour de Force durch Österreich mit Nicholas Ofczarek und Robert Palfrader
Neues "DIE.NACHT"-Format ab April 2014 in ORF eins
Utl.: Neues "DIE.NACHT"-Format ab April 2014 in ORF eins =
Wien (OTS) - "Einen Round-Trip zu den Schattenseiten der
österreichischen Seele, sehr viel Ehrlichkeit, die manchmal auch weh
tut, aber vor allem auf eine absurde Groteske", darauf dürfen sich
die Zuschauerinnen und Zuschauer laut Regisseur Sebastian Brauneis ab
April in "BÖsterreich" freuen. Im neuen "DIE.NACHT"-Format gehen
Nicholas Ofczarek und Robert Palfrader auf eine Tour de Force.
"BÖsterreich" (AT) versteht sich als humorvolles Sightseeing in den
emotionalen Hinterhöfen und abgründigen Kellergassen einer
humanistischen Kulturnation im Herzen Europas. Sarkastische
Alltagssituationen voll schwarzem Humor - schonungslos ehrlich. Die
einzelnen kleinen Geschichten sind miteinander verknüpft, jeweils
einer der Protagonisten führt in die nächste Szene weiter. Ofczarek
und Palfrader schlüpfen dabei in teilweise wiederkehrende, teilweise
einmalige Rollen. Sie sind viele. Sie sind wir. Es ist böse.
BÖsterreich. Noch bis 13. Dezember stehen Palfrader und Ofczarek in
insgesamt 80 verschieden Rollen vor der Kamera. Im Rahmen der
Dreharbeiten in der St. Martins Therme & Lodge in Frauenkirchen im
Burgenland, gaben die beiden Hauptdarsteller gemeinsam mit Regisseur
Sebastian Brauneis, dem Produzenten John Lueftner und dem
ORF-Sendungsverantwortlichen Andreas Vana einen ersten Einblick in
die neue "DIE.NACHT"-Produktion, die voraussichtlich ab April 2014 in
ORF eins zu sehen ist.
Zwei Darsteller und 80 Charaktere
Nicholas Ofczarek: "Was in Österreich passiert, ist zum Teil auch
grotesk. 'BÖsterreich' ist eine zugespitzte Groteske, indem wir sehr
viel Groteskes hintereinander spielen - so gehäuft, wie es in
Österreich vielleicht nicht stattfindet, in 'BÖsterreich' unentwegt
und permanent."
Nicholas Ofczarek und Robert Palfrader hatten die Idee, die
österreichische Seele in einer bunten Abfolge von Szenen auf
bitterböse, aber humoristische Art zu karikieren. Erste Szenen wurden
skizziert und die Grundlage zu einer zehnteiligen Serie mit jeweils
einer halben Stunde Länge geboren. Die "Head-Autoren" Robert
Palfrader und Thomas Maurer scharten eine Riege weiterer
Schreiberinnen und Schreiber um sich. Mit Sebastian Brauneis wurde
ein junger, mehr als engagierter Regisseur gewonnen, mit Michael
Kaufmann ein Meister an der Kamera.
Die Herren Ofczarek und Palfrader spielen den Löwenanteil der Rollen,
jeder ca. 40 verschiedene. Die Wandlungsfähigkeit der beiden wird
also enorm auf die Probe gestellt - eine ganz besondere
Herausforderung für die Masken- und Kostümabteilung. Dazu kommt ein
Pulk an ca. 30 weiteren Darstellerinnen und Darstellern mit teils
sehr prominenten Namen, die als Überraschungsgäste auftreten.
Robert Palfrader: "Ein paar Rollen kommen wieder, ein paar wurden
beerdigt."
"In der Früh sind wir ein bis zwei Stunden in der Maske. Und dann
kommt es auch vor, dass man am Tag drei verschiedene Figuren spielt -
da dreht der eine dann und der andere sitzt in der Maske und lässt
sich umschminken und stellt sich dann dem anderen vor", erklärt
Nicholas Ofczarek und Robert Palfrader weiter: "Ein paar Rollen
kommen wieder, ein paar wurden beerdigt. Und um den einen oder andern
tut es uns beiden auch leid." Ofczarek: "Nur hat man nicht einmal
Zeit darum zu trauern, weil man schon der nächsten begegnet. Es gibt
Kurzbegegnungen, zum Teil One-Night-Stands, kurze Beziehungen -
längere Beziehungen gibt es eigentlich nicht."
"Das Lachen ist uns mittlerweile vergangen."
Beim Anblick des anderen, kommt es schon einmal vor, dass Palfrader
oder Ofczarek in schallendes Gelächter ausbrechen - vor allem in den
ersten beiden Drehtagen musste man sich an die Wandlungsfähigkeit des
anderen noch gewöhnen. Doch Übung macht den Meister. Robert
Palfrader: "Mittlerweile haben wir einen Weg gefunden, auszublenden,
wer der andere ist, wie der andere aussieht." Ofczarek weiter: "Das
Lachen ist uns mittlerweile auch vergangen, weil es halt auch Zeit
kostet. Man sagt ja auch eine große Gefahr, wenn man Komödie dreht
ist, dass man zu viel lacht - momentan lachen wir nicht mehr viel.
Wir haben wirklich Techniken gefunden, das auszublenden."
Robert Palfrader: "Liebe Leute schaut euch das an, es wird euch den
Vogel raushauen."
Dennoch kommt der Spaß nicht zu kurz und besonders die Zuschauerinnen
und Zuschauer dürfen sich freuen: Palfrader: "Ich seh den Niki -
allein wie er ausschaut, die Maske, das Kostüm, den Dialekt, die
Stimme, die Persönlichkeit, die er gebaut hat. Dann lernt man diese
Figur kennen und das hat dann doch eher skurrile Züge." Ofczarek
ergänzt: "Weil man sich halt privat kennt und sich vergegenwärtigt,
man ist Mitte 40. Was wir da teilweise tun, ist einem Mann mittleren
Alters eigentlich nicht würdig." Palfrader abschließend: "Aber Liebe
Leute, schaut euch das an, es wird euch den Vogel raushauen."
Eine Tour de Force durch die schattigen Seiten des Landes
Thematisch spielen die Folgen an höchst unterschiedlichen, aber doch
typisch österreichischen Orten. In der Therme, wo der Minister sich
unters einfache Volk mischen möchte, am Würstelstand, wo der
Verkäufer nebenbei eine Sexhotline betreibt, in der Schule, wo am Klo
heimlich Zähne geputzt werden, in einer Privatklinik, im Wartezimmer
eines Swingerclubs, in einer feinen Galerie, in einem Tiroler
Berghotel usw. Die einzelnen Szenen stehen für sich, sind aber stets
miteinander verbunden, so dass der Eindruck einer einzigen langen
Sequenz entsteht.
"BÖsterreich" (AT) ist eine Produktion der Superfilm im Auftrag des
ORF.
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