• 19.11.2013, 11:39:31
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Gute Aussichten für Allergiker

Neuer Nasenspray lindert Heuschnupfen-Beschwerden besser & schneller

Utl.: Neuer Nasenspray lindert Heuschnupfen-Beschwerden besser &
schneller =

Wien (OTS) - Allergiker können aufatmen: Seit 1. November ist eine
neue und höchst Erfolg versprechende Therapieoption für Österreichs
Allergiker verfügbar. Ein neuer Nasenspray vereint erstmals ein
Antihistaminikum und Kortison in einem Arzneimittel. Die Zulassung
beruht auf einem Studienprogramm mit mehr als 4.600 Patienten, die an
mittleren bis schweren Heuschnupfen-Symptomen litten. Für Leid
geplagte Allergiker sind die Ergebnisse sehr ermutigend: Im Vergleich
zu den bisher verfügbaren Einzeltherapien mit diesen Wirkstoffen
konnten besonders die Schwellung der Nasenschleimhäute und das Jucken
der Augen deutlich schneller und signifikant besser (um mehr als 50
Prozent) gelindert werden. Ein derartiger Unterschied zu bestehenden
Therapien ist außergewöhnlich, weshalb die Behörden den Weg für das
innovative Antiallergikum rasch frei machten und Experten von einem
möglichen Durchbruch in der Therapie des allergischen Heuschnupfens
sprechen.

Heuschnupfen (med. allergische Rhinitis) ist eine allergisch
bedingte chronische Entzündung der oberen Atemwege und weit
verbreitet. "Aus bisher nicht genauer geklärter Ursache hat es in den
letzten Jahrzehnten einen erheblichen Anstieg an allergischen
Atemwegserkrankungen gegeben", informiert Prim. Univ.-Prof. Dr. Hans
Edmund Eckel, Vorstand der Abteilung für Hals-, Nasen- und
Ohrenheilkunde am Klinikum-Klagenfurt am Wörthersee. "In Europa sind
inzwischen etwa 20-30 % der gesamten erwachsenen Bevölkerung
betroffen." Das bedeutet, in Österreich leiden etwa zwei Millionen
Menschen an den Folgen einer Atemwegsallergie gegen Hausstaubmilben,
Tierhaare, Pollen & Co.

Heuschnupfen kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen und
verursacht dazu erhebliche sozioökonomische Folgekosten (1) -
darunter auch höhere Einbußen an Arbeitsproduktivität als bei
Erkrankungen wie Diabetes, Asthma oder Depressionen.(2)

Bis dato: unzureichende Behandlung

Die Behandlung des Heuschnupfens ist eine Herausforderung. Studien
zeigen, dass die meisten Allergiker - auch unter ärztlicher
Behandlung - weiter an Symptomen leiden(3) und zwei von drei
Patienten mit ihrer medikamentösen Therapie nicht zufrieden sind.(4)
Dazu kommt, dass der Schweregrad der Erkrankung immer mehr zunimmt.
Immer mehr Patienten leiden an einer mittleren bis schwer
ausgeprägten Form der allergischen Rhinitis und immer häufiger sind
Patienten an mehr als nur einer Allergie erkrankt und dadurch über
einen längeren Zeitraum ihren belastenden Symptomen ausgesetzt.
Allergie-Experte Eckel: "Eine effiziente Therapiestrategie hat
deshalb sowohl für den einzelnen betroffenen Patienten als auch für
das gesamte Gesundheitssystem erhebliche Bedeutung."

Gezielter Einsatz geeigneter Medikamente

"Basis der Therapie ist eine aussagekräftige spezifische
Diagnostik beim allergologisch geschulten Facharzt", so der
HNO-Mediziner weiter. Neben allfälligen Maßnahmen zur Allergenkarenz
wie z.B. Wohnraumsanierung, Vermeidung des Kontakts zu Haustieren und
Pollen oder Schimmelpilzsanierung kommt häufig eine sogenannte
kausale Therapie in Form einer Desensibilisierung (med. spezifische
Immuntherapie) zum Einsatz. "Im Idealfall kann eine allergische
Atemwegserkrankung heute durch eine gezielte immunologische Therapie
weitgehend unter Kontrolle gebracht werden", so Eckel. "Diese
Behandlungsform ist allerdings nicht für jeden Patienten geeignet.
Sie wird auch nicht von allen gewünscht und erfordert bis zum
Wirkeintritt teilweise erhebliche Behandlungszeiten, in denen eine
Symptomlinderung für den Patienten noch nicht erreicht ist. In allen
diesen Situationen tritt dann die symptomatische Behandlung in den
Vordergrund oder wird zur alleinigen Behandlungsstrategie."

Bislang wurden allergische Reaktionen vorwiegend mit einem
Antihistaminikum, das abschwellend wirkt und mit Kortison, das die
allergische Entzündung hemmt, gedämpft. Beide Behandlungsansätze sind
bewährt und stehen seit vielen Jahren vor allem in Form von
Tabletten, Tropfen oder als Nasenspray zur Verfügung. Nun gibt es
einen neuen Nasenspray, der erstmals sowohl Antihistaminikum als auch
Kortison in einem Arzneimittel enthält. Damit die beiden Wirkstoffe
Fluticason und Azelastin ihre Wirkung lokal besser entfalten können,
wurden sie in der pharmazeutischen Herstellung neuartig aufbereitet.

Neuer Nasenspray wirkt besser und schneller

Unabhängig vom Schweregrad der Erkrankung, werden die Beschwerden
an Nase und Augen hochwirksam bekämpft. Im Vergleich zu den bisher
verfügbaren Einzeltherapien mit diesen Wirkstoffen konnten besonders
die Schwellung der Nasenschleimhäute und das Jucken der Augen
deutlich schneller und um mehr als 50 Prozent besser gelindert
werden. Auch bei der kontinuierlichen Anwendung über ein ganzes Jahr
hinweg, wie das z.B. bei einer Hausstaubmilbenallergie häufig nötig
ist, zeigte der neue Nasenspray ein gutes Sicherheitsprofil.

Prof. Eckel und seine Kollegen begrüßen diese Innovation in der
symptomatischen Behandlung des allergischen Heuschnupfens: "Mit dem
neuen Nasenspray steht nun eine anwenderfreundliche und effektive
Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung."

Literatur
1. Hellgren J et al. Allergy 2010; 65(6): 776-783
2. Lamb CE et al. Curr Med Res Opin 2006; 22(6): 1203-10
3. Bousquet PJ et al. Int Arch Allergy Immunol 2012; 160(4): 393-400
4. Ciprandi G et al. Curr Med Res Opion 2011; 27(5): 1005-1011

Über Meda Pharma

Meda AB ist ein führendes internationales Pharmaunternehmen,
dessen Präparate weltweit in mehr als 120 Ländern erhältlich sind.
Das Unternehmen wird in über 50 Ländern durch eigene Vertriebsstellen
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OMX Nordic Stock Exchange in Stockholm gelistet. Mehr Informationen
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