- 19.11.2013, 10:51:14
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TU Wien und WK Wien: Wissenschaft und Wirtschaft besser vernetzen
Seit 25 Jahren kooperieren TU Wien und WK Wien über gemeinsame Schnittstelle - 660 Projekte zwischen Wissenschaftlern und Unternehmen wurden bisher realisiert
Utl.: Seit 25 Jahren kooperieren TU Wien und WK Wien über gemeinsame
Schnittstelle - 660 Projekte zwischen Wissenschaftlern und
Unternehmen wurden bisher realisiert =
Wien (OTS) - Seit nunmehr 25 Jahren besteht zwischen WK Wien und TU
Wien ein enges Kooperationsabkommen, das den Technologietransfer
zwischen Wissenschaft und Wiener Wirtschaft maßgeblich unterstützt.
Mit Erfolg: Über 8000 Unternehmer haben seither an diversen
Fachveranstaltungen und Workshops teilgenommen, 660
Kooperationsprojekte zwischen Wissenschaftlern und Unternehmen wurden
realisiert.
Das Ziel der gemeinsamen Kooperation ist die Anbahnung von
F&E-Kooperationen, mit Schwerpunkt auf dem Wiener Raum, zu
unterstützen und den Austausch zwischen den potentiellen
Kooperationspartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft anzuregen. Mit
Hilfe dieses Services werden TU-Experten für unternehmensspezifische
Fragestellungen identifiziert und der Start von Kooperationsprojekten
erleichtert - erfolgreich, wie ein Beispiel aus dem Bereich der
Softwareentwicklung zeigt, das nun in einem Christian Doppler-Labor
zum Produkt weiterentwickelt wird.
Forschungsquote durch Anreizsystem forcieren
"Die erfolgreiche Kooperation zwischen TU Wien und WK Wien zeigt
deutlich, dass die Wirtschaft eine noch engere Zusammenarbeit mit
Wissenschaft und Forschung sucht. Denn dadurch entsteht Innovation,
die Vorsprung bedeutet. Das bringt den gesamten Wirtschaftsstandort
weiter, der durch Innovationsstärke gesamtwirtschaftliche Effekte
auslöst", erklärt Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer
Wien, und verweist darauf, dass gerade in wirtschaftlich angespannten
Zeiten in die Forschung investiert werden muss. "Laut Studien werden
zwei Drittel des Wirtschaftswachstums durch Innovationen und
technologischen Wandel ausgelöst. Wenn man hier den Sparstift
ansetzt, wird es noch viel schwieriger die Wirtschaft anzukurbeln."
Gerade Wiener Unternehmen geben österreichweit am meisten für
Forschung und Entwicklung aus. Sie investieren jährlich rund 1,5
Milliarden Euro, das sind 34 Prozent der gesamten Forschungsausgaben
der österreichischen Wirtschaft. Damit liegt die Forschungsquote in
Wien mit 3,1 Prozent am BRP über dem österreichischen Durchschnitt
von 2,8 Prozent. Erklärtes Ziel muss sein, die österreichweite
Forschungsquote bis 2020 deutlich auf 3,7 Prozent anzuheben. Derzeit
haben die skandinavischen Länder Finnland, Schweden und Dänemark die
europaweit höchsten Forschungsquoten, auch Deutschland liegt noch vor
Österreich.
Als größte naturwissenschaftlich-technische Forschungs- und
Bildungseinrichtung Österreichs leistet die TU Wien einen
wesentlichen Beitrag: Ihr gesellschaftlicher Auftrag besteht darin,
in der Forschungstätigkeit gewonnene Erkenntnisse an die Gesellschaft
zu deren Nutzen weiter zu geben. Die Erfolge belegen, dass die TU
Wien entlang der Wertschöpfungskette von der Grundlagenforschung über
angewandte Forschung in der Translation bis hin zur Anwendung einen
herausragenden Beitrag zu Innovationen leistet. In ihrem
Selbstverständnis als Forschungsuniversität deckt die TU Wien ein
breites Spektrum in einer Vielzahl von Themen und Fragestellungen ab
- von der abstrakten Grundlagenforschung und den fundamentalen
Pfeilern der Wissenschaft bis hin zur angewandten technologischen
Forschung und Kooperationen mit Wirtschaft und Industrie.
Hinsichtlich der künftigen Kooperation zwischen TU Wien und WK Wien
hält Jank fest: "Wenn man sich ansieht, welche tollen Ergebnisse und
Projekte die Zusammenarbeit bisher gebracht hat, gehe ich davon aus,
dass wir auch noch die nächsten Jahrzehnte kooperieren werden. Diese
Art des Wissenstransfers ist beispielgebend für moderne Strategien
zur besseren Vernetzung von universitären Einrichtungen und
Wirtschaft."
"Wir bieten unseren WissenschaftlerInnen ein Umfeld, das qualitativ
hochwertige Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung
gleichermaßen fördert. Die erfolgreiche Kooperation mit der
Wirtschaftskammer Wien ermöglicht es, Innovation als gemeinsame
Aufgabe von Universität und Unternehmen wahrzunehmen", bestätigt
Forschungsvizerektor Johannes Fröhlich den Kurs.
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