- 18.11.2013, 18:41:49
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Wiener Gemeinderat zum Budget 2014 (9)
Spezialdebatte GGr. Kultur und Wissenschaft
Utl.: Spezialdebatte GGr. Kultur und Wissenschaft =
Wien (OTS) - GRin Ing.in Isabella Leeb (ÖVP) meinte: Der Bund möge
sich an Wien ein Beispiel nehmen, wo das Kulturbudget nicht
"zurückgefahren" worden sei. Die Vereinigten Bühnen Wien hätten ein
Strukturproblem und das heurige Defizit würde von der Wien Holding
übernommen. Wie das zukünftig aussehen solle, müsse man sich genau
ansehen. Darüber hinaus forderte Leeb eine Sanierung des
Volkstheaters. Abschließend brachte sie zwei Anträge ein: betreffend
Subventionsbericht Wiens sowie verpflichtende Zielvereinbarung bei
Subventionsnehmern der Stadt.
GR Mag. Klaus Werner-Lobo (Grüne) stimmte zu: ein gleichbleibendes
Kulturbudget sei "nur positiv". Über die Standortentscheidung des
Wien Museums zeigte er sich erfreut. Das Projekt sei eine der
"größten kulturpolitischen Entscheidungen" dieser Regierung, es werde
ein Haus für alle WienerInnen. Abschließend lobte er den
grunsätzlichen Konsens aller Parteien zu diesem Projekt.
Auch GR Mag. Gerald Ebinger (FPÖ) bekannte sich im Namen seiner
Fraktion zum Standort Karlsplatz. Es hoffte auf ein
"architektonisches Signal". Dennoch ging Ebinger davon aus, dass das
Projekt "noch lange" währe. Abschließend hielt er fest: Ihm sei
aufgefallen, dass bei neuen Produktionen im Ronacher immer wieder ein
und derselbe Regisseur eingesetzt werde.
GR Ernst Woller (SPÖ) hielt fest, dass es 2014 ein "Rekordbudget"
gebe: Wien investiere in seine Stärke Kultur. 70 Prozent aller Gäste
kämen "wegen der Kultur" nach Wien, das bestätige die
Umwegrentabilität. Weiters freue sich Woller auf das zehnjährige
Jubiläum der Kunst im öffentlichen Raum (KÖR) im kommenden Jahr und
machte auf deren Projekte aufmerksam. So sei die U-Bahn das "größte
zeitgenössische Museum Wiens". Der Standort Karlsplatz sei für das
Wien Museum die beste Entscheidung. Die Lokalität sei "ein Kunstplatz
mitten in der Stadt" und das neue Bauwerk werde ein "Lichtblick in
Wien" sein. (forts.) mak/buj
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