• 18.11.2013, 08:14:22
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Saudi Arabien muss erst seine Hausaufgaben machen, dann kann es den Dialog im Ausland wagen

Wien (OTS) - Saudi Arabien wäre gut beraten, wenn es anstelle der
Benutzung seines Prachtbaues des "König-Abdullah-Zentrum für
interreligiösen und interkulturellen Dialog" in Wien als Bühne für
pompöse Konferenzen zur Politur seiner konservativen Politik diesen
dadurch ausnützte, dass dort Hausaufgaben für den Interreligiösen
Dialog in der Form gestartet werden, dass der Antrag bzw. die
Forderung der Initiative Liberaler Muslime Österreich - ILMÖ zum
Kirchenbau in Saudi Arabien erst befriedigend beantwortet wird, weil
ansonst alle Aktivitäten im Ausland und Wien nicht glaubwürdig sind.

Mit Saudi-Petro-Dollars kann man vieles erkaufen, sich aber nicht
von den Tatsachen des Verstoßes gegen die Menschenrechte freikaufen,
vor allem nicht von der Steinigung von Frauen, aber auch, dass diese
nicht einmal Auto fahren dürfen und sich verschleiern müssen. Dazu
soll sich die Vizegeneralsekretärin der König-Abdullah-Stiftung, Frau
Bandion-Ortner, selbst Fragen stellen und diese dann der
Öffentlichkeit zusammen mit weiteren Fragen beantworten, z.B. wie
viele Menschen durch den Vollzug der Todesstrafe durch Köpfen in
Saudi Arabien im letzten Jahr an ihrer seelischen Entwicklung zum
besseren Menschen gehindert worden sind.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | ILM

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