- 14.11.2013, 17:10:44
- /
- OTS0268 OTW0268
ORF-GD Wrabetz: "ORF österreichischer Marktführer und wirtschaftlich auf stabilem Kurs"
Stiftungsrat beschließt ORF-Programmschemata, Personalmaßnahmenpaket und weiteren Fahrplan für Sanierung des ORF-Zentrums
Utl.: Stiftungsrat beschließt ORF-Programmschemata,
Personalmaßnahmenpaket und weiteren Fahrplan für Sanierung des
ORF-Zentrums =
Wien (OTS) - Im Rahmen der Plenarsitzung des ORF-Stiftungsrats, unter
dem Vorsitz von Brigitte Kulovits-Rupp, fasste ORF-Generaldirektor
Dr. Alexander Wrabetz am Donnerstag, dem 14. November 2013, die
positiven Ergebnisse und Entwicklungen der vergangenen Monate in zehn
Punkten zusammen: "Der ORF weist ein positives wirtschaftliches
Ergebnis vor; in Zusammenarbeit mit der Belegschaftsvertretung wurde
ein Personalmaßnahmenpaket verhandelt; er ist Marktführer im
Fernsehen, bei den Spartenkanälen, im Radio und Online; er hat sein
Produktportfolio im Bereich Smart-TV mit erfolgreichen APPs
weiterentwickelt; er hat sein Contentleadership mit der
Wahlberichterstattung, mit Kultur- und Zeitgeschichte-Schwerpunkten
behauptet; er hat mit Licht ins Dunkel, Nachbar in Not für Syrien und
die Taifunopfer erfolgreiche soziale und gesellschaftliche
Initiativen gesetzt und seine Programme und ProgrammmacherInnen haben
wieder zahlreiche Auszeichnungen erhalten! Damit ist der ORF trotz
schwieriger Rahmenbedingungen programmlich erfolgreich und auch
wirtschaftlich im Gegensatz zu vielen anderen vergleichbaren
Unternehmen auf einem stabilen Kurs!", so der ORF-Generaldirektor.
Weiters beschloß der ORF-Stiftungsrat mit großer Mehrheit die
Programmschemata 2014 für Fernsehen, Radio und Online, ein
Maßnahmenpaket zur weiteren Reduktion der Personalkosten sowie den
weiteren Fahrplan für die Sanierung des ORF-Zentrums.
Der kaufmännische Direktor Mag. Richard Grasl informierte über die
stabile wirtschaftliche Entwicklung: "Der ORF ist auch im dritten
Quartal auf Kurs. Werbeerlöse und Programmentgelte liegen im Plan und
nicht zuletzt auch dank des mit dem Zentralbetriebsrat verhandelten
Maßnahmenpakets wird der ORF 2013 sowohl im Konzern als auch in der
Mutter zum dritten Mal in Folge ausgeglichen bilanzieren. Zusätzliche
Investitionen ins Programm wie etwa Die große Chance, zusätzliche
Kulturproduktionen und österreichische Filme und Serien konnten
realisiert werden. Auch im Finanzplan 2014 wird der ORF positiv
abschließen".
Wrabetz fasste die positiven Ergebnisse der vergangenen Monate in
zehn Punkten zusammen:
Stabiles wirtschaftliches Ergebnis: Trotz einer schwierigen
Gesamtlage wird der ORF 2013 mit EGTs von 2,7 Mio. Euro im Konzern
und 0,3 Mio. Euro in der Mutter abschließen.
Personalmaßnahmenpaket ausverhandelt: Wesentlich mitverantwortlich
für die stabile wirtschaftliche Entwicklung ist auch ein
Personalmaßnahmenpaket, das mit dem Zentralbetriebsrat zum Wohle des
Unternehmens verhandelt wurde. Die Verhandlungen für einen neuen
Kollektivvertrag laufen.
ORF klarer Marktführer im Fernsehen: Mit einem Marktanteil von 35,6
Prozent (Jänner bis Oktober 2013) ist er ORF klarer Marktführer im
Fernsehen.
Marktführerschaft für ORF-Spartenkanäle: Die Spartenkanalstrategie
des ORF mit ORF III und ORF SPORT + funktioniert mit einem
gemeinsamen Marktanteil von 1,8 Prozent (Oktober 2013) sehr gut.
ORF-Marktführerschaft im Radio: Die ORF-Radioflotte ist mit 74
Prozent Marktanteil eine der erfolgreichsten in Europa trotz stetig
zunehmender Konkurrenz.
Wachsende ORF-Online-Nutzung: ORF.at ist mit 54,7 Millionen Visits
(Jänner bis Oktober 2013) Österreichs mit Abstand meistgenutzter
News-Channel und hat sich gemeinsam mit der TVthek mit rd. 17
Millionen Videoabrufen zur größten Videoplattform des Landes
entwickelt.
ORF-Produktportfolio erweitert: Auch im derzeit am stärksten
wachsenden Mediensegment, der Online- und Second-Screen-Nutzung, hat
der ORF etwa mit der Nationalratswahl-APP (150.000 Downloads) und der
Ski-Weltcup-APP (bisher schon 100.000 Downloads) sein Angebot
strategisch erfolgreich weiterentwickelt.
ORF-Contentleadership abgesichert: In den vergangenen Monaten konnte
der ORF sein Contentleadership, also hohe Programmqualität in
Verbindung mit Publikumsakzeptanz, einmal mehr unter Beweis stellen:
Der Informationsschwerpunkt zur Nationalratswahl erreichte in Summe
6,1 Millionen Seher/innen. 62 Prozent der ausgestrahlten Minuten an
Wahl-Sondersendungen entfallen auf den ORF und 88 Prozent aller
genutzten Minuten. Auch die Zeitgeschichte-Schwerpunkte mit der
Neuauflage von "Österreich I" und "Österreich II" in ORF III, zu den
Themen "75 Jahre Anschluss" und den "Novemberpogromen" oder
beispielsweise auch das große ORF-Kulturwochenende im Oktober mit
Highlights wie "La fanciulla del West", "Lumpazivagabundus" und der
"Langen Nacht der Museen" (1,4 Mio. Menschen erreicht) wurden vom
Publikum gut genutzt.
Erfolgreiche Initiativen gesetzt: Mit dem Start von "Licht ins
Dunkel", dem Start der "Nachbar in Not"-Kampagnen für Syrien und nun
auch für die Taifun-Opfer auf den Philippinen, der
Bewegungsinitiative "bewusst gesund" oder dem "Österreichischen
Klimaschutzpreis" hat der ORF seine sozialen und gesellschaftlichen
Initiativen erfolgreich weitergeführt.
Ausgezeichnete Qualität: Auch in den vergangenen Wochen wurden
zahlreiche ORF-MitarbeiterInnen und -Produktionen mit Preisen
ausgezeichnet. Die ORF-Koproduktionen "Das Wunder von Kärnten" und
"Spuren des Bösen" wurden für Emmies nominiert.
Personalmaßnahmenpaket beschlossen
Der Stiftungsrat erteilte in seiner Sitzung weiters auch dem zwischen
Geschäftsführung und Belegschaftsvertretung ausverhandelten
Personalmaßnahmenpaket seine Zustimmung. Im Mittelpunkt stehen dabei
unter anderem eine 15-monatige Verschiebung von Zeitvorrückungen, die
Streichung eines dienstfreien Veranstaltungs-Tages, eine weitere
Aussetzung der ORF-Beiträge zur betrieblichen Pensionsvorsorge um
vier Monate bis Ende 2014. Die ORF-Geschäftsführung verzichtet für
das Jahr 2014 auf ihren Bonifikationsanteil.
Wrabetz: "Refundierung wichtig für ORF-Programme"
"Um diesen erfolgreichen Weg der ORF-Programme fortsetzen und
ausbauen zu können, ist die Fortschreibung der Gebührenrefundierung
notwendig. Dadurch könnte der ORF unter anderem das ÖFI-Abkommen
absichern, die Substanz der ORF-Landesstudios erhalten, fiktionale
Eigen- und Koproduktionen sowie Dokumentationen ausbauen, ORF III,
ORF SPORT + sowie das ORF-Radiosymphonieorchester absichern, das
Kinderprogramm weiterentwickeln und Kulturprojekte für Österreich und
Europa realisieren!"
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRF






