Hundstorfer: Berufliche Integration von Menschen mit Behinderung auch in Zukunft im Fokus der Regierungspolitik

Wien (OTS/BMASK) - "In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es für Menschen mit Behinderung besonders schwer am Arbeitsmarkt dauerhaft Fuß zu fassen", sagte Sozialminister Rudolf Hundstorfer Donnerstag anlässlich des "Tages der Inklusion". Aus diesem Grund seien die finanziellen Mittel zur Sicherung und Erhaltung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung zuletzt um zehn Mio. Euro auf 170 Mio. Euro jährlich aufgestockt worden. Diese Mittel wurden für über 60.000 Förderfälle eingesetzt, so Hundstorfer. Die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung wird auch in Zukunft im Fokus der Regierungspolitik stehen. ****

"Zudem wurden innovative Maßnahmen entwickelt. Neben den bewährten Instrumenten wie Lohnkostenzuschüsse, Arbeitsassistenz, Jobcoaching wird seit 1.1.2013 ein flächendeckendes Jugendcoaching angeboten. Dafür werden allein 32,3 Mio. Euro aufgewendet", unterstrich der Sozialminister. Es gebe in diesen Programmen über 25.000 TeilnehmerInnen. Mit dem Jugendcoaching wird eine nahtstellenübergreifende Beratung, Begleitung und Betreuung gewährleistet. Sie erfolgt vom Ende der Pflichtschulzeit bis zur nachhaltigen Integration in ein weiterführendes Ausbildungssystem.

Mit der innovativen Maßnahme "Ausbildungsfit" werden ab dem Jahr 2014 Jugendlichen, die nach Absolvierung der Schulpflicht noch nicht für eine berufliche Ausbildung reif sind individualisierte Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten geboten. Pilotprojekte starten in mehreren Bundesländern.

Einen neuen Themenschwerpunkt für die nächsten Jahre stellt die Prävention dar. Mit Fit2Work werden erstmals Informations- und Beratungsleistungen von Arbeitsmarktservice, Sozialversicherung und Bundessozialamt gebündelt. "Fit2Work setzt auf die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit von ArbeitnehmerInnen und Kurzzeitarbeitslosen, deren Arbeitsplatz aufgrund von gesundheitlichen Problemen gefährdet ist bzw. die aus diesem Grund nur schwer eine Arbeit finden", sagte der Minister abschließend. (Schluss)

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