• 14.11.2013, 14:58:49
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Hundstorfer: Berufliche Integration von Menschen mit Behinderung auch in Zukunft im Fokus der Regierungspolitik

Wien (OTS/BMASK) - "In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es für
Menschen mit Behinderung besonders schwer am Arbeitsmarkt dauerhaft
Fuß zu fassen", sagte Sozialminister Rudolf Hundstorfer Donnerstag
anlässlich des "Tages der Inklusion". Aus diesem Grund seien die
finanziellen Mittel zur Sicherung und Erhaltung von Arbeitsplätzen
für Menschen mit Behinderung zuletzt um zehn Mio. Euro auf 170 Mio.
Euro jährlich aufgestockt worden. Diese Mittel wurden für über 60.000
Förderfälle eingesetzt, so Hundstorfer. Die Verbesserung der
Rahmenbedingungen für die berufliche Integration von Menschen mit
Behinderung wird auch in Zukunft im Fokus der Regierungspolitik
stehen. ****

"Zudem wurden innovative Maßnahmen entwickelt. Neben den
bewährten Instrumenten wie Lohnkostenzuschüsse, Arbeitsassistenz,
Jobcoaching wird seit 1.1.2013 ein flächendeckendes Jugendcoaching
angeboten. Dafür werden allein 32,3 Mio. Euro aufgewendet",
unterstrich der Sozialminister. Es gebe in diesen Programmen über
25.000 TeilnehmerInnen. Mit dem Jugendcoaching wird eine
nahtstellenübergreifende Beratung, Begleitung und Betreuung
gewährleistet. Sie erfolgt vom Ende der Pflichtschulzeit bis zur
nachhaltigen Integration in ein weiterführendes Ausbildungssystem.

Mit der innovativen Maßnahme "Ausbildungsfit" werden ab dem Jahr
2014 Jugendlichen, die nach Absolvierung der Schulpflicht noch nicht
für eine berufliche Ausbildung reif sind individualisierte Lern- und
Entwicklungsmöglichkeiten geboten. Pilotprojekte starten in mehreren
Bundesländern.

Einen neuen Themenschwerpunkt für die nächsten Jahre stellt die
Prävention dar. Mit Fit2Work werden erstmals Informations- und
Beratungsleistungen von Arbeitsmarktservice, Sozialversicherung und
Bundessozialamt gebündelt. "Fit2Work setzt auf die Erhaltung der
Arbeitsfähigkeit von ArbeitnehmerInnen und Kurzzeitarbeitslosen,
deren Arbeitsplatz aufgrund von gesundheitlichen Problemen gefährdet
ist bzw. die aus diesem Grund nur schwer eine Arbeit finden", sagte
der Minister abschließend. (Schluss)

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