VP-Anger-Koch ad Drogenberatungszentrum: Klare Worte statt Geheimniskrämerei

Wien (OTS) - "Jetzt ist also die Katze aus dem Sack! Wien soll bereits im Sommer 2014 ein zusätzliches Drogenberatungszentrum bekommen, aber der Standort bleibt weiter geheim, damit die Anrainer/innen nicht mobil machen. Diese Nicht-Informationspolitik seitens der zuständigen Stadträtin lehnen wir entschieden ab", erklärt die Drogensprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ines Anger-Koch in Replik auf die jüngste Meldung der "Wiener Zeitung".

Das geplante "Tages-Café mit Spritzentauschmöglichkeit und Beratung" soll laut Suchthilfe Geschäftsführer Öllinger in der Endausbaustufe de facto den "Charme eines Wirtshauses" haben, in dem suchtkranke Menschen, die im "Jedmayer" keinen Platz vorfinden, ihre gebrauchten Spritzen tauschen und sich untereinander austauschen können.

Ines Anger-Koch: "Frau Stadträtin, sprechen Sie bitte Klartext! Was genau ist geplant und wie wird die angekündigte Einbeziehung der Anrainer/innen in die Planung aussehen? Wird es diese tatsächlich geben, oder bekommen wir hier die üblichen Beschwichtigungsfloskeln der Stadtregierung serviert?"

"Die ÖVP Wien ist nicht gegen Beratungseinrichtungen, die suchtkranken Menschen Hilfe anbieten, die Einrichtung "Jedmayer" ist offenbar an der Kapazitätsgrenze angelangt. Eine Geheimdiplomatie rund um die Standortwahl aus Angst vor der Auseinandersetzung mit berechtigten Bedenken der betroffenen Bevölkerung im Bezirk ist aber definitiv der falsche Weg", so Anger-Koch abschließend.

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