- 14.11.2013, 10:32:34
- /
- OTS0094 OTW0094
Kulturministerin Dr. Claudia Schmied zeichnet Südtiroler Politikerin aus
Dr. Sabina Kasslatter Mur erhielt das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.
Utl.: Dr. Sabina Kasslatter Mur erhielt das Große Goldene
Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. =
Wien (OTS/BMUKK) - "Im Bildungsbereich ist Südtirol für uns in
Österreich beispielgebend", so Dr. Claudia Schmied gestern Abend
anlässlich der Verleihung des Großen Goldenen Ehrenzeichens für
Verdienste um die Republik Österreich an die Südtiroler Landesrätin
Dr. Sabina Kasslatter Mur. "Da ist die gemeinsame Schule für alle
Kinder bis zum Alter von 14 Jahren. Da ist das Bekenntnis zur
Inklusion, zur Integration von behinderten Kindern. Und da ist das
Leben der sprachlichen Vielfalt, heute in einer alltäglichen
Selbstverständlichkeit." In Kunst und Kultur können Österreich und
Südtirol viel voneinander lernen, führte Schmied weiter aus, die
besonders Kasslater Murs kulturpolitischen Einsatz "für die
zeitgenössische Kunst, über alle "Kippenberger Klippen" hinweg"
lobte. Schmied und Kasslatter Mur verbindet seit vielen Jahren eine
persönliche Freundschaft. "Bildung, Kunst und Kultur sind die
Arbeitsfelder, die uns verbinden", sagte Schmied. "Aus einer
Arbeitsbeziehung ist eine Freundschaft geworden. Ich freue mich,
diese Freundschaft über unsere Amtszeit hinweg zu pflegen."
In seiner Laudatio zeichnete Dr. Marjan Cesutti, Präsident des
Südtiroler Kulturinstituts den politischen Lebensweg Sabina
Kasslatter Murs detailliert nach. Er strich ihre kommunikativen
Fähigkeiten hervor, ihr Engagement für das Bildungswesen und für den
Ausgleich der Volksgruppen. "Sie erkannte rasch, dass es für den
Frieden zwischen den Volksgruppen wichtig ist, die Geschichte des
jeweils anderen zu verstehen", so Cesutti. "Auch als Lobbyistin für
Frauenangelegenheiten gehört sie in unserem Land zu den
Pionierinnen."
"Ich nehme dieses Ehrenzeichen stellvertretend für viele an, die mit
mir gearbeitet und mich unterstützt haben", bekannte Dr. Sabina
Kasslatter Mur in ihrer Dankesrede. "Auch für meine Familie und die
tausenden Südtirolerinnen und Südtiroler, die sich ehrenamtlich an
den Kultureinrichtungen beteiligen." Ihr kulturpolitisches Credo sei
es, "Kultur auf Basis des kulturellen Erbes an die nächsten
Generationen weiterzugeben und ohne Scheu gegenüber Neuem das Neue
auch zu fördern."
Zuletzt betonte Kasslatter Mur die enge Verbundenheit zwischen
Österreich und Südtirol, die nicht nur auf dem Papier stehen dürfe,
"sondern auch gelebt werden muss."
Dr. Sabina Kasslatter Mur wurde 1963 in Brixen geboren. Sie studierte
Geschichte und Germanistik an der Universität Innsbruck. Nach einigen
Jahren als Journalistin wechselte Kasslatter Mur in die Politik. Sie
war Vizepräsidentin und Präsidentin des Südtiroler Landtages,
Landesrätin für deutsche Schule sowie deutsche und ladinische
Berufsbildung, Landesrätin für deutsche Kultur, Familie und
Denkmalpflege und ist seit 2008 als Landesrätin für deutsche Bildung
und Kultur für die Bereiche Bildung, Forschung, Kultur, Denkmalpflege
und Museen verantwortlich.
Sie hat sich stets für einen intensiven Austausch mit Österreich,
besonders mit Wien und Tirol, eingesetzt. So förderte sie aus Mitteln
des Landes Südtirol Austausch, Kooperationen, Publikationen,
gemeinsame Veranstaltungen und Preise in den Bereichen Kunst, Kultur,
Literatur, Bibliothekswesen, Musik und Journalismus.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MUK






