Frauennetzwerk Medien: Karin Strobl wieder Vorsitzende

Neu: Stv. Vorsitzende Edith Stohl (Gleichstellungsbeauftragte ORF); Vorstandsmitglieder Sylvia Steinitz (Wienerin) und Katharina Schmidt (Wiener Zeitung)

Wien (OTS) - Im zwölften Jahr seines Bestehens wählten die Mitglieder des überparteilichen Vereins Frauennetzwerk Medien bei der Generalversammlung am Mittwoch, 13. November 2013 einen neuen Vorstand. "Neben profil-Kolumnistin Elfriede Hammerl und News-Redakteurin Tessa Prager konnte Edith Stohl (Gleichstellungsbeauftragte im ORF) als zusätzliche Stellvertreterin gewonnen werden", freut sich die einstimmig wiedergewählte Präsidentin Karin Strobl (Regionalmedien Austria) über das neue Board.

Als neue Mitglieder im Vorstand wurden darüber hinaus auch Wienerin-Chefredakteurin Sylvia Steinitz und die Politikredakteurin Katharina Schmidt, Wiener Zeitung, gewählt. Eröffnet wurde die Generalversammlung mit einem Hintergrundgespräch; zu Gast war die Chefredakteurin der Kleine Zeitung Kärnten, Eva Weissenberger.

"Das Frauennetzwerk Medien steht in den kommenden Jahren vor zahlreichen Herausforderungen", eröffnete die alte, neue Vorsitzende Karin Strobl ihre Rede: "Die berufliche und finanzielle Lage vieler Journalistinnen in Österreich gibt vermehrt Anlass zur Besorgnis. Auch die Bemühungen, für Journalistinnen endlich Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Aufstieg in die Chefetagen zu schaffen, sind nach wie vor nur rudimentär vorhanden", mahnte sie. Das Netzwerk werde sich weiterhin dafür einsetzen, die Leistungen von (Medien-)Frauen sichtbar zu machen sowie sie und ihre Anliegen zu unterstützen.

Das Frauennetzwerk Medien (FNM) besteht seit 1999 als Plattform für persönliche Kontakte und Informationen für Frauen, die in und mit Medien arbeiten. Der überparteiliche Verein mit mehr als 250 Mitgliedern ist u. a. Mitorganisator beim "Wiener Journalistinnen-Preis", dem Journalistinnenkongress und der Expertinnendatenbank. Das FNM vergibt jährlich mit dem "rosa Handtaschl" eine ironische Auszeichnung für diskriminierende oder klischeehafte Äußerungen über Frauen, führt Mentoring-Programme durch, lädt zum "karriere.TALK" mit prominenten Frauen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien sowie zu regelmäßigen Netzwerktreffen und betreibt eine eigene Job- bzw. Infobörse.

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