• 13.11.2013, 13:14:00
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ÖAAB-Tamandl: FSG beim Thema Tarifgestaltung völlig unflexibel

ÖAAB-FCG für Wiedereinführung der Kurzstreckenkarten, Ausweitung des Top-Jugendtickets und Park&Ride-Benützung für Jahreskartenbesitzer

Utl.: ÖAAB-FCG für Wiedereinführung der Kurzstreckenkarten,
Ausweitung des Top-Jugendtickets und Park&Ride-Benützung für
Jahreskartenbesitzer =

Wien (OTS) - "Die Grundlage jeder vernünftigen Verkehrspolitik ist
es, Anreize zu schaffen, um den Menschen den Umstieg auf öffentliche
Verkehrsmittel schmackhaft zu machen", erklärt
ÖAAB-FCG-Fraktionsvorsitzende Gabriele Tamandl und verweist in diesem
Zusammenhang auf einige Anträge ihrer Fraktion zur heutigen
Vollversammlung der Arbeiterkammer Wien, die von den
sozialdemokratischen Gewerkschaftern unverständlicherweise durchwegs
abgelehnt werden

So fordern die Christgewerkschafter eine Preisanpassung der Tages-,
Wochen-, und Monatskarten, wie Tamandl ausführt: "Seit der letzten
Tarifreform sind Einzelkarten im Vergleich zur Jahreskarte sehr
teuer. Aber nicht jeder Arbeitnehmer nützt täglich die öffentlichen
Verkehrsmittel. Um mehr Menschen zum Umstieg zu bewegen, ist eine
arbeitnehmerfreundlichere Tarifgestaltung unumgänglich." Zusätzlich
fordert die ÖAAB-FCG-Fraktion die Wiedereinführung des
Kurzstreckenfahrscheins, der sich über Jahrzehnte bewährt hat.

Für Jahreskartenbesitzer fordert Tamandl eine kostenfreie Benützung
von Park&Ride-Anlagen am Stadtrand. "Das würde zusätzliche
Arbeitnehmer motivieren, ihr Fahrzeug am Stadtrand abzustellen und
innerstädtisch auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückzugreifen.
Eine Maßnahme, die im Sinne des Umweltschutzes wäre und automatisch
die Lebensqualität in der Stadt heben würde."

"Während wir hier eindeutige Verbesserungen für die Arbeitnehmer
erreichen wollen, stimmen die sozialdemokratischen Gewerkschafter
nicht zu. Offensichtlich aus Angst, sich den Unmut von Genossin
Vizebürgermeisterin Brauner zuzuziehen."

Schließlich fordert die ÖAAB-FCG-Fraktion eine Ausdehnung des
Top-Jugendtickets auf Studenten, wie Tamandl berichtet: "Studierende
mit Hauptwohnsitz in Wien zahlen derzeit 75 Euro für die
Semesterkarte und müssen in der vorlesungsfreien Zeit zusätzlich
Monatskarten kaufen, womit sie jährlich über 200 Euro zahlen. Diese
Differenzierung zwischen Schülern, Lehrlingen und Studenten ist nicht
nachvollziehbar und daher fordern wir auch für Studierende die
Möglichkeit, das TOP-Jugendticket um 60 Euro pro Jahr zu erwerben",
so die ÖAAB-FCG-Fraktionsvorsitzende abschließend.

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