• 12.11.2013, 10:49:58
  • /
  • OTS0077 OTW0077

Marjana Gaponenko gewinnt den Literaturpreis Alpha 2013

Jurypräsident Josef Haslinger rühmte die bilderreiche Sprache des prämierten Werks "Wer ist Martha?"

Utl.: Jurypräsident Josef Haslinger rühmte die bilderreiche Sprache
des prämierten Werks "Wer ist Martha?" =

Wien (OTS) - Seit 2010 vergibt Casinos Austria in Kooperation mit den
Büchereien Wien den Literaturpreis Alpha. Und was bei der Premiere
vor drei Jahren Beweggrund für die Schaffung des Preises war, gilt
heute mehr denn je: Die Unterstützung talentierter Autorinnen und
Autoren, deren literarische Laufbahn noch in den Anfängen steht. Dass
es in Österreich genügend Schriftstellertalente gibt, zeigte sich
auch im vierten Jahr des Alpha ganz deutlich. 65 Werke wurden bis
Ende Mai eingereicht, drei davon schafften es schließlich ins Finale:
"Wer mit Hunden schläft" von Harald Darer, "Wer ist Martha?" von
Marjana Gaponenko und "Der potemkinsche Hund" von Cordula Simon. Der
schwierige Auswahlprozess oblag wieder der Alpha-Fachjury, wie schon
in den letzten Jahren bestehend aus dem Autor und Präsidenten des
deutschen PEN-Zentrums Josef Haslinger als Vorsitzendem,
Falter-Kulturredakteur Klaus Nüchtern und Literaturjournalistin
Gabriele Madeja.

Und so wartete das Publikum am 11. November 2013 im Studio 44 gebannt
auf den Namen, den Josef Haslinger um 20.45 Uhr schließlich
bekanntgab: Der Alpha 2013 geht an Marjana Gaponenko. Eine
schwierige, aber verdiente Entscheidung, wie Haslinger in seiner
Laudatio ausführte. "Es ist wohl das Großartigste, was man über die
Menschen sagen kann, dass jeder eine eigene Welt verkörpert. Und
vielleicht ist es das Großartigste, was man über Literatur sagen
kann, dass sie uns in diese Welt Einblick geben und uns für die Zeit
der Lektüre darin mitleben lassen kann." Ein Prädikat, das auf "Wer
ist Martha?" voll und ganz zutrifft.

Casinos Austria Vorstand und Alpha-Initiator Dietmar Hoscher erklärte
im Gespräch mit Moderatorin Clarissa Stadler, was den Alpha zu einem
unverzichtbaren Bestandteil von Literaturförderung macht:
"Erfolgreich ist eine Förderung dann, wenn sie den Autorinnen und
Autoren hilft, von ihrer Kunst leben zu können. Es ist gelungen, den
Alpha in einer Nische des Kulturbetriebs zu etablieren, in der
öffentliche Fördermittel oft nur spärlich fließen."

Seit der Stunde Null als Partner mit dabei sind die Büchereien Wien,
vertreten durch Christian Jahl, Leiter der Hauptbücherei Wien und
Vorsitzender der Vorjury: "Büchereien haben ursächliches Interesse an
neuer, qualitativ hochwertiger Literatur. Der von Casinos Austria
initiierte Preis fördert genau diese Nachwuchsliteratur."
Christian Jahl und Dietmar Hoscher hatten an diesem Abend noch eine
weitere Trophäe zu vergeben: jene an Josef Haslinger, der seine
Tätigkeit als Vorsitzender der Alpha-Jury nach vier Jahren
zurücklegt. Autor Paulus Hochgatterer wird diese Aufgabe 2014
übernehmen. Haslinger wurde ausdrücklich dafür gedankt, einem neu zu
startenden Literaturpreis durch seinen persönlichen Einsatz einen gut
beachteten Anfang ermöglicht und durch seine federführende Mitwirkung
maßgeblich dazu beigetragen zu haben, dass der Alpha so gut
angenommen wird.

Für die künstlerischen Glanzlichter des Galaabends sorgte neben
Lesungen der drei FinalistInnen die Musikformation Andreas Julius
Faschings Kuchlradio mit ihren humorigen und gleichzeitig kritischen
Liedern.

Im Publikum der feierlichen Gala fanden sich auch die
Alpha-Preisträgerinnen von 2011 und 2012, Anna-Elisabeth Mayer und
Milena Michiko Flasar. Zu den zahlreichen namhaften Gästen des Abends
zählten unter anderem Bundesministerin a.D. Dr. Hilde Hawlicek, der
amtsführende Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport der
Stadt Wien Christian Oxonitsch, die ehemalige Vizepräsidentin des
Wiener Landtags Erika Stubenvoll, ÖNB-Generaldirektorin Johanna
Rachinger, die Vizerektorin der Universität für Musik und
darstellende Kunst Andrea Kleibel, ORF III-Geschäftsführer Peter
Schöber, die Geschäftsführerin der "Initiativen Wirtschaft für Kunst"
Brigitte Kössner-Skoff, Autor Christian Gruböck, und Rechtsanwalt
Gerald Ganzger (Anwaltskanzlei Lansky, Ganzger & Partner). Erstmals
wurde die Veranstaltung nach den Kriterien des Österreichischen
Umweltzeichens für Green Meetings/Events ausgerichtet.

Interessierte können sich schon demnächst auf der internationalen
Buchmesse BUCH WIEN einen Vorgeschmack auf "Wer ist Martha?" holen.
Am Samstag, den 23. November 2013 wird Marjana Gaponenko aus ihrem
Werk vortragen.

Weitere Informationen, die vollständige Jury-Begründung, Fotos der
Gala, Kurzbiografien von Marjana Gaponenko und den anderen
Nominierten, sowie Details zum Literaturpreis Alpha finden Sie auf
http://alpha.casinos.at .

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | CAS

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel