• 11.11.2013, 11:23:03
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AIT und TU Wien veranstalten weltgrößte Konferenz für Industrielle Elektronik IEEE IECON 2013

http://www.apa-fotoservice.at/galerie/4700 Im Bild
v.l.n.r. Martin Eder, Vice President Innovation, Kapsch, Sabine
Seidler, Rektorin TU Wien, Brigitte Bach, Head of Energy Department,
AIT Austrian Institue of Technology, Sabine Herlitschka, Infineon
Technologies Austria und Peter Palensky, Leiter Forschungsgruppe
Complex Energy Systems, AIT Austrian Institute of Technology

Wien (OTS) - Das Austrian Institute of Technology (AIT) und die
Technische Universität Wien (TU Wien) laden von 11. bis 14. November
rund 1.500 VertreterInnen aus Forschung und Industrie zur wichtigsten
Konferenz für Elektrotechnik IEEE IECON 2013 mit Fokus auf zukünftige
Energiesysteme.

Das AIT und die TU Wien arbeiten seit vielen Jahren erfolgreich an
der Lösung von Energiefragen. Auf der IEEE IECON 2013 in Wien treffen
1.500 Forscherinnen aus Industrie und Wissenschaft zum Thema
industrielle Elektronik aufeinander. Die Leistungselektronik ist ein
wesentlicher Bestandteil moderner, effizienter Energiesysteme und
wird für Smart Cities und Smart Grids (intelligente Stromnetze)
benötigt. TU Wien Rektorin Sabine Seidler: "Das Erdenken zukünftiger
Energiesysteme muss interdisziplinär und durch schlagkräftige
Kooperationspartner passieren, um nachhaltig erfolgreich zu sein.
Eine Konferenz wie diese hebt das vorhandene Potenzial und ist an
sich eine smarte Sache". Die internationale Konferenz IECON
(Industrial Electronics Conference) findet heuer zum 39. Mal statt.
Dahinter steht der weltgrößte Techniker-Verband IEEE (Institute of
Electrical and Electronics Engineers) mit 500.000 Mitgliedern aus 160
Ländern.

Erneuerbare Energien intelligent steuern

Sonne, Wind, Wasser - um erneuerbare Energieträger zu nutzen,
müssen wir sie intelligent umwandeln, transportieren, verteilen,
regeln und steuern. Brigitte Bach, Leiterin des Energy Departments am
AIT: "Große Forschungsthemen wie Smart Cities und Smart Grids
benötigen radikale Konzepte. Interdisziplinarität ist entscheidend
zur Lösung der aktuellen Energiefragen. Dafür braucht es das Wissen
von Elektrotechnikern, Mechatronikern, Kommunikationstechnikern und
vielen anderen mehr."

Konferenzorganisator und Elektrotechniker Peter Palensky: "Das
Besondere an der Konferenz ist, dass Forscher aus den
unterschiedlichsten Fachrichtungen und die Industrie zum Thema
Energieeffizienz aufeinandertreffen und an zukünftigen Lösungen
arbeiten". Peter Palensky leitet am AIT die Forschungsgruppe für
komplexe Energiesysteme. In dieser Funktion sieht er es als
Herausforderung dieses Wissen zu vernetzen.

Häuser als Stromproduzenten

Ein Beispiel für diese Vernetzungen sind intelligente Gebäude. In
Zukunft können Häuser mittels Photovoltaik ihren eigenen
Energiebedarf decken und darüber hinaus noch in das Stromnetz
einspeisen. Zu den vielen gemeinsamen Forschungsthemen von AIT und TU
Wien zählt "Building to Grid". Die ForscherInnen untersuchen dabei
Möglichkeiten, um Stromverbraucher in Gebäuden mit dem Stromnetz
abzustimmen. Dabei erhält z.B. die Klimatechnik eines Gebäudes
laufend Informationen über die aktuellen Energiepreise und kann so
zusätzlich noch kosteneffizienter gesteuert werden. Solche Ansätze
können flächendeckend eingesetzt und auf andere Bereiche wie Verkehr,
Industrie, Fernwärme etc. erweitert werden. All das sind wichtige
Schritte für smarte Städte.

Industrieforum

Auf der Konferenz findet zudem ein eigenes Industrieforum statt.
Dort diskutieren ReferentInnen aus der Industrie über den
eingeschlagenen Weg der Produkt- und Technologienentwicklung und
aktuelle Herausforderungen. Martin Eder, Direktor
Innovationsmanagement bei Kapsch: Die enge Zusammenarbeit zwischen
der Spitzenforschung und Industrieunternehmen wird immer wichtiger.
In vielen Bereichen benötigt unsere Gesellschaft zukunftsweisende
Lösungen. Die Entwicklung von innovativen Produkten steht dabei im
Zentrum.

Infineon Technik-Vorstand Sabine Herlitschka: "Gerade um die
aktuellen Energie- und Umweltnachhaltigkeitsziele erreichen zu
können, ist es wichtig intensiven Austausch durchzuführen.
Innovative Halbleiterlösungen stehen dabei für mehr Energieeffizienz,
Mobilität und Sicherheit. Infineon ist hier "Trendsetter" bei
energiesparender Leistungselektronik und steht für eine positive
Umweltbilanz und ein umfassendes Innovationsmanagement!"

Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/4700

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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