Taifun "Haiyan" auf Philippinen: Rotes Kreuz im Einsatz

Wien (OTS/Rotes Kreuz) - Der verheerende Wirbelsturm "Haiyan" ist mit Windgeschwindigkeiten in Rekordhöhe und gewaltiger Zerstörungskraft über die Philippinen hereingebrochen. Die Spitzenwindgeschwindigkeiten von "Haiyan" liegen bei 275 Kilometern in der Stunde, weit über der Schwelle zur gefährlichsten Taifun-Kategorie. "Haiyan" wird von heftigen Regenfällen begleitet und gilt als der schwerste Wirbelsturm auf den Philippinen innerhalb der vergangenen 30 Jahre. Mehr als 680 000 Menschen in 22 Provinzen mussten ihre Häuser in Küstengebieten oder anderen gefährdeten Regionen verlassen.

Das philippinische Rote Kreuz (PRC) hat in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden die umfangreichen Evakuierungen in den betroffenen Gebieten etwa 650 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila unterstützt. Weitere Helfer des Roten Kreuzes auf den Philippinen sind mobilisiert und werden in die Region entsendet, sobald es die Sicherheitssituation zulässt. Bereits im Vorfeld des Sturms hatten Rotkreuz-Helfer über ein Frühwarnsystem die Menschen alarmiert und Sicherheitshinweise ausgegeben. Nach aktuellem Kenntnisstand der Behörden wurden drei Menschen getötet.

"Die Region war immer wieder Schauplatz katastrophaler Naturereignisse", sagt Max Santner, Leiter der Internationalen Zusammenarbeit im Österreichischen Roten Kreuz. "Daher hat man stark in katastrophenvorsorgende Maßnahmen investiert. Gerade das Rote Kreuz hat beispielsweise ein Frühwarn- und Katastropheninformationssystem etabliert, das in den vergangenen Stunden hervorragend funktioniert hat." Die asiatische Rotkreuz-Gesellschaft setzt in diesem Bereich auch stark auf soziale Netzwerke wie Twitter, um Menschen Warn- und auch Sicherheitshinweise zu geben. Aufgrund des enormen Ausmaßes des Taifuns ist trotzdem mit großen Schäden zu rechnen. Aktuell bereitet sich das Rote Kreuz auf das Eintreffen von "Haiyan" in Vietnam vor.

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