• 08.11.2013, 11:03:11
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FP-Guggenbichler: Will Wien "Mafia-Sondermüll" importieren?

Umweltschützer sind alarmiert - Hauptstadt könnte negativem Beispiel Niederösterreichs folgen

Utl.: Umweltschützer sind alarmiert - Hauptstadt könnte negativem
Beispiel Niederösterreichs folgen =

Wien (OTS/fpd) - In Deutschland ist es bereits aufgeflogen: Tonnen
von Abfällen, welche die Italiener mit dem Zug an die
Müllverbrennungsanlage Straussberg geliefert haben, waren radioaktiv
verseucht. Es besteht der Verdacht, dass die Mafia Sondermüll günstig
entsorgen will, von den Kommunen aber die vollen Preise kassiert. "Da
die EVN in Niederösterreich definitiv ebenfalls Müll aus Italien
importiert und entsorgt und es zudem Gerüchte gibt, dass auch Wien
derartige Pläne hegt, schrillen bei Umweltschutz-Aktivisten natürlich
alle Alarmglocken", berichtet Wiens FPÖ-Umweltsprecher LAbg. Udo
Guggenbichler. Der freiheitliche Politiker, der auch
stellvertretender Vorsitzender des gemeinderätlichen
Umwelt-Ausschusses ist, bezweifelt die Beteuerungen der EVN, dass
beim Verbrennen keinerlei Gefahr für die Bevölkerung bestehe.
Guggenbichler: "Eine 100-prozentige Filterung ist gar nicht möglich.
Außerdem sind in Österreich die Kontrollen mangelhaft. Es werden
lediglich 20 Stoffe auf Überschreitung der Grenzwerte überprüft und
das selten. Der mögliche Ausstoß von hochgiftigem Dioxin wird etwa
nur ein bis zwei Mal pro Jahr getestet. Das garantiert keine
Sicherheit. Ich fordere von Umweltstadträtin Ulli Sima, dass sie dem
Import von Müll aus Italien eine klare Absage erteilt. Und auch
Niederösterreich sollte umdenken." (Schluss)

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