Demokratiereform: Diskussion mit Matthias Micus, Bettina Vollath, Franz Majcen, und Peter Filzmaier

Auftaktveranstaltung zum Symposium über Demokratiereformen und neuen Modellen der Politikgestaltung am 13. Und 14. November in Graz

Graz (OTS) - "Wohin wir politisch gehen sollten - und was tatsächlich passieren könnte" - darüber referiert Matthias Micus vom renommierten Göttinger Institut für Demokratieforschung in seiner Keynote am 13. November 2013, um 18 Uhr, im Meerscheinschlössl der Karl-Franzens-Universität Graz. Micus eröffnet damit das bereits 5. Symposium der Veranstaltungsreihe "Brain and the City", das sich im Superwahljahr 2013 unter anderem mit den Themen (Direkt-)Demokratie bzw. Demokratiereform, Integration und Beteiligung von MigrantInnen sowie politische Partizipation und Jugend beschäftigt.

Im Anschluss an die Keynote von Matthias Micus findet eine Publikumsdiskussion mit Landesrätin Bettina Vollath und Landtagspräsident Franz Majcen statt. Moderator der Diskussion ist Politikwissenschafter Peter Filzmaier.

Unter den GesprächspartnerInnen und Vortragenden des Folgetages am 14. November sind Köksal Baltaci, Redakteur der Presse und Träger des "Journalistenpreises Integration 2013", Markt- und Meinungsforscherin Christina Matzka, Social-Media-Expertin Judith Denkmayr und Jugendforscherin Maria Beyrl. Moderiert wird das Symposium von Medienberater und Politikanalyst Peter Plaikner.

Die Tagungsreihe "Brain and the City" - eine Veranstaltung der Karl-Franzens-Universität Graz in Kooperation mit der Industriellenvereinigung Steiermark und der Kleinen Zeitung - widmet sich damit einem Thema, das gleichzeitig aktuell und zukunftweisend ist: Anlassbezogen geht es um Wahlen und (Direkt-)Demokratie, darüber hinaus aber auch um die Motivation politischer Beteiligung und das entsprechende "human capital" - also für Politik qualifizierte Gruppen und Personen, von der Wirtschaft bis zur Zivilgesellschaft.

Wird das "human capital" zu wenig gefördert, so mangelt es an aktiver Öffentlichkeit bzw. an der Qualität der Beteiligung. Zudem sind heutige Demokratien, auch Österreich und die EU, von einer tiefgreifenden Vertrauenskrise erfasst, so dass seitens der Parteien, PolitikerInnen, Medien und BürgerInnen über neue Modelle der Politikgestaltung nachgedacht werden muss.

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http://netpol.at/news/demokratie-und-politische-beteiligung-2050

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