NEOS begrüßen Urteil des EuGH in Bezug auf Asylanspruch von verfolgten Homosexuellen

Scherak: "Verfolgte Menschen müssen den Schutz bekommen, der notwendig ist"

Wien (OTS) - "Gut, dass der EuGH hier klar Position bezogen hat. Selbstverständlich müssen Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung in ihrem Heimatland verfolgt werden, den Schutz bekommen, der notwendig ist. Das gebietet nicht nur der gesunde Menschenverstand, sondern auch die Genfer Flüchtlingskonvention", sagt Nikolaus Scherak, Menschenrechtssprecher von NEOS-LIF.

Ganz klar distanziert sich NEOS auch von den Aussagen der FPÖ. "Besonders erschreckend ist, was für eine Hetze die FPÖ bereits zu diesem Thema betreibt. Die sexuelle Orientierung ist natürlich im Schutzbereich der Flüchtlingskonvention. Genauso wenig geht es darum, dass zuerst überprüft werden muss, ob Menschen auch wirklich homosexuell sind. Wenn Menschen aufgrund der Tatsache verfolgt werden, dass man sie einer bestimmte sozialen Gruppe zurechnet, dann ist es vollkommen egal, ob sie dieser Gruppe auch wirklich angehören. Relevant ist einzig und alleine, dass sie verfolgt werden", so Angelika Mlinar, stellvertretende Klubobfrau von NEOS-LIF.

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