Prammer in ÖSTERREICH über ihren Kampf gegen den Krebs: "Ich vertrage die Chemotherapie gut."

Die Parlamentspräsidentin zeigt im Interview wenig Verständnis für Monika Lindner: "Ihre Vorgehensweise ist entbehrlich."

Wien (OTS) - Im Gespräch mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Donnerstag-Ausgabe) spricht Parlamentspräsidentin Barbara Prammer über ihre Krebserkrankung. Die Diagnose sei ein "Schock" gewesen -"aber einer, der erst ganz langsam kommt".

Es sei ihr wichtig, auch während ihrer Behandlung zu arbeiten. Prammer: "Die Ärzte haben mir gesagt, dass die Arbeit in meinem Leben ein wichtiger Strang, ja sogar Teil meiner Therapie ist. Ich habe das Glück, dass ich die Chemotherapie gut vertrage. Aber natürlich gibt es Nebenwirkungen, mit denen ich zurande kommen muss. Ich leide beispielsweise unter großer Kälteempfindlichkeit ... Veranstaltungen im Freien sind für mich derzeit tabu und hier in meinem Büro ist es immer gut geheizt."

Prammer nimmt im ÖSTERREICH-Interview auch zur Causa Monika Lindner Stellung. Sie hätte kein Verständnis dafür, dass die ORF-Chefin ihr Mandat angenommen hat. Prammer: "Ich hätte das nicht getan. Wenn ich einer Partei den Rücken kehre, dann würde ich einen Schlussstrich ziehen. Fehlende Charakterstärke ist in diesem Zusammenhang ein hartes Wort, jedenfalls ist Lindners Vorgehensweise entbehrlich." Sie bekomme viele Briefe und E-Mails, in denen man sie auffordere, Lindner "loszuwerden". Prammer: "Rechtlich geht das nicht, aber man sieht, dass es auch in der Bevölkerung für das Vorgehen von Lindner wenig Verständnis gibt."

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