• 06.11.2013, 20:43:10
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Prammer in ÖSTERREICH über ihren Kampf gegen den Krebs: "Ich vertrage die Chemotherapie gut."

Die Parlamentspräsidentin zeigt im Interview wenig Verständnis für Monika Lindner: "Ihre Vorgehensweise ist entbehrlich."

Utl.: Die Parlamentspräsidentin zeigt im Interview wenig Verständnis
für Monika Lindner: "Ihre Vorgehensweise ist entbehrlich." =

Wien (OTS) - Im Gespräch mit der Tageszeitung ÖSTERREICH
(Donnerstag-Ausgabe) spricht Parlamentspräsidentin Barbara Prammer
über ihre Krebserkrankung. Die Diagnose sei ein "Schock" gewesen -
"aber einer, der erst ganz langsam kommt".

Es sei ihr wichtig, auch während ihrer Behandlung zu arbeiten.
Prammer: "Die Ärzte haben mir gesagt, dass die Arbeit in meinem Leben
ein wichtiger Strang, ja sogar Teil meiner Therapie ist. Ich habe das
Glück, dass ich die Chemotherapie gut vertrage. Aber natürlich gibt
es Nebenwirkungen, mit denen ich zurande kommen muss. Ich leide
beispielsweise unter großer Kälteempfindlichkeit ... Veranstaltungen
im Freien sind für mich derzeit tabu und hier in meinem Büro ist es
immer gut geheizt."

Prammer nimmt im ÖSTERREICH-Interview auch zur Causa Monika
Lindner Stellung. Sie hätte kein Verständnis dafür, dass die
ORF-Chefin ihr Mandat angenommen hat. Prammer: "Ich hätte das nicht
getan. Wenn ich einer Partei den Rücken kehre, dann würde ich einen
Schlussstrich ziehen. Fehlende Charakterstärke ist in diesem
Zusammenhang ein hartes Wort, jedenfalls ist Lindners Vorgehensweise
entbehrlich." Sie bekomme viele Briefe und E-Mails, in denen man sie
auffordere, Lindner "loszuwerden". Prammer: "Rechtlich geht das
nicht, aber man sieht, dass es auch in der Bevölkerung für das
Vorgehen von Lindner wenig Verständnis gibt."

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