• 06.11.2013, 15:58:25
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Österreichische Möbelindustrie fordert einen Herkunftsnachweis in der EU mit klaren Regeln

Europaweit vergleichbare Sicherheitsstandards für Verbraucherprodukte durch "Made-in"

Utl.: Europaweit vergleichbare Sicherheitsstandards für
Verbraucherprodukte durch "Made-in" =

Wien (OTS) - Bereits im Oktober hat der EU-Parlamentsausschuss für
den Binnenmarkt einen Vorschlag für die verbindliche Kennzeichnung
der Produkte mit einem "made-in" Etikett angenommen. Dies ist ein
erster wichtiger Schritt um europaweit vergleichbare
Sicherheitsstandards für Verbraucherprodukte zu schaffen.
Dr. Georg Emprechtinger, Vorsitzender der Österreichischen
Möbelindustrie, begrüßt diese Entscheidung: "Während die
Rückverfolgbarkeit von Produkten im Fall von sicherheitsrelevanten
Mängeln zum Tragen kommt, erhöht der Herkunftsnachweis die
Transparenz für Verbraucher bereits vor der Kaufentscheidung. Die
Österreichische Möbelindustrie sieht in der Neuregelung die Chance,
die Angabe "made in" im Binnenmarkt der EU auf einen einheitlichen
Nenner zu bringen - zum Vorteil mittelständischer Betriebe, die das
Label wirklich zu Recht tragen."

Die Produktion österreichischer Möbelhersteller erfüllt hohe
Umwelt- und Sozialstandards, ist vielfach in langer handwerklicher
Tradition verwurzelt und durch eine hohe Fertigungstiefe
gekennzeichnet. "Möbel aus Österreich stehen für Qualität,
Nachhaltigkeit und vielfältiges Design", sagt Emprechtinger.
"Verbraucher sind bereit, für diese Werte faire Preise zu bezahlen.
Eine klare Herkunftsangabe ist angesichts der Angebotsvielfalt des
Handels eine wichtige Orientierungshilfe: Österreichische Möbel
unterliegen einem gesetzlichen Rahmen, der für Mensch und Umwelt
vertretbar ist. Was hingegen geschehen kann, wenn im Preiskampf die
Entstehungskosten global externalisiert werden, hat sich in der
Modeindustrie auf erschütternde und ethisch nicht tragbare Weise
gezeigt. So funktioniert der EU-Binnenmarkt einfach nicht. Der
verantwortlich handelnde Mittelstand muss eine Chance im Wettbewerb
haben."

Mit der Umsetzung der geplanten Neuregelung erhielte die
Verwendung der Herkunftsangabe endlich eine einheitliche gesetzliche
Grundlage für Hersteller, Importeure und Handel. Die Österreichische
Möbelindustrie begrüßt dabei klare Regeln: "Unternehmen, die
langfristig in den heimischen Standort investieren, Nachwuchskräften
eine berufliche Perspektive geben und den Großteil der
Wertschöpfungskette im eigenen Land belassen haben zwar gute
Argumente", so Emprechtinger, "aber die finden nicht ausreichend
Gehör, wenn es sich im Handel nur noch um den Preis dreht. Deshalb
müssen alle Möbel auf dem Markt für den Verbraucher eindeutig
identifizierbar und rückverfolgbar sein über die Marke, den
Hersteller und das Ursprungsland." Ein großer Schritt zu mehr
Verbraucherschutz und einem europäischen Binnenmarkt mit Zukunft.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FVH

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