Stronach/Steinbichler: Herkunftskennzeichnung bei Fleisch zum Schutz der Konsumenten

Klare Herkunftskennzeichnung ist Grundvoraussetzung einer fairen Partnerschaft zwischen Konsumenten und Bauern

Wien (OTS) - Ausgelöst durch den Pferdefleischskandal und die fehlende Herkunftskennzeichnung bei Fleisch erwartet der Agrarsprecher vom Team Stronach, Leo Steinbichler, eine klare Entscheidung der EU-Kommission Ende November. Ein Etikett "aus der EU" sei bei weitem nicht ausreichend und keine Hilfe für die Konsumenten bei der Wahl eines Produktes.

"Entscheidend über Qualität und Richtigkeit der Angaben ist das Land in dem die Tiere geboren und vor allem aufgezogen wurden. Ebenfalls entscheidend ist die Herkunft der Futtermittel", so Steinbichler. Diese Informationen sind die Produzenten besonders den gesundheitsbewussten Konsumenten schuldig.

Das Argument der Fleischlobby, dass klar gekennzeichnetes Fleisch um 50 Prozent teurer sein würde, entbehre jeder Grundlage. Steinbichler:
"Mit einer klaren Fleischkennzeichnung verhindert man die sinnlosen Tiertransporte quer durch Europa - und leistet einen wesentlichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz." Zusätzlich fördere eine genaue Herkunftskennzeichnung die regionale Landwirtschaft und sichere regionale Arbeitsplätze.

"Österreich sollte bei der genauen Herkunftsbezeichnung die Voreiterrolle übernehmen und so den Druck auf die EU-Kommission erhöhen. Denn im Sinne einer fairen Partnerschaft zwischen Konsumenten und Bauern ist eine klare Herkunftskennzeichnung Grundvoraussetzung", so Steinbichler. Derzeit werden rund 50 Prozent der in Österreich geschlachteten Schweine aus dem Ausland importiert und durch die irreführende AT-Stempelung als österreichische Produkte angesehen.

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