• 30.10.2013, 14:52:20
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Internationale Konferenz an der Donau-Universität Krems

Schwarz: Donauraumstrategie weist Europas Weg in die Zukunft

Utl.: Schwarz: Donauraumstrategie weist Europas Weg in die Zukunft =

St. Pölten (OTS/NLK) - An der Donau-Universität Krems fand heute die
zweite Konferenz zur EU-Donauraumstrategie unter Beteiligung
hochrangiger Vertreter der Länder des Donauraums statt. Die unter
Patronanz der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Donauländer stehende
internationale Konferenz hatte zum Ziel, Schlussfolgerungen und
Empfehlungen für das erfolgreiche Umsetzen der EU-Donauraumstrategie
und die damit verbundene Stärkung des Donauraums auf lokaler,
nationaler und regionaler Ebene zu entwickeln.

Landesrätin Mag. Barbara Schwarz bezeichnete in ihrer
Begrüßungsrede die Donauraumstrategie, die auf eine Initiative von
Außenminister Dr. Michael Spindelegger zurückgeht, als große Chance
für einen beispielgebenden europäischen Entwicklungsprozess: "Das
Zurücknehmen von nationalen Interessen zugunsten einer nachhaltigen
Zusammenarbeit und Vernetzung mehrerer europäischer Regionen und
europäischer Staaten, egal ob Mitgliedsstaat der Europäischen Union
oder nicht, macht die Donauraumstrategie zu einem Projekt, das
Europas Weg in die Zukunft weist."

Als Beispiel führte Schwarz den Hochwasserschutz an: "Von einem
Hochwasser entlang der Donau sind meist mehrere Regionen und Länder
betroffen. In Österreich verfügen wir zwar über hervorragende
Frühwarnsysteme und Schutzsysteme zur Absicherung von Leben und
Eigentum. Wir müssen aber immer mehr mitdenken, welche Auswirkungen
diese Systeme auf nachfolgende Donauregionen und deren Lebensräume
und Wirtschaftsräume haben. Hier gilt es regionale und nationale
Interessen gegen globalere Auswirkungen und deren Folgen abzuwägen.
Gleichzeitig können wir unsere Erfahrungen, unser Know-How über
Absicherungssysteme im Katastrophenfall anderen Regionen und Ländern
zur Verfügung stellen und damit einen wesentlichen Beitrag zur
Verbesserung der Lebenssituation für alle Menschen entlang der Donau
beitragen."

Im April 2011 vom Europäischen Rat angenommen, dient die
EU-Donauraumstrategie der Abstimmung gemeinsamer Themen der 14
Teilnehmerstaaten. Dazu zählen Umweltschutz sowie die Stärkung des
Raums durch Nutzung gemeinsamer Wachstumspotenziale. Zwei Jahre nach
Start der Strategie warf die vom Institut für den Donauraum und
Mitteleuropa (IDM) und der Donau-Universität Krems mit Unterstützung
des Landes Niederösterreich organisierte Tagung nun einen Blick auf
die Bereiche Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft der 14
Donauraumländer.

Teilnehmer an der Konferenz waren unter anderem der Soziologe
Prof. Dr. Anton Sterbling von der Hochschule der Sächsischen Polizei
in Deutschland, Mag. Friedrich Faulhammer, Rektor der
Donau-Universität Krems, die Geschäftsführerin des Instituts für den
Donauraum und Mitteleuropa (IDM) Mag. Dr. Susan Milford, Milan
Pajevic, ehemaliger Direktor des Büros für europäische Integration
Serbien, Prof. Danica Purg, Direktorin der IECD-Bled School, DI
Hans-Peter Hasenbichler, Geschäftsführer der Via Donau, Univ.-Prof.
Dr. Gudrun Biffl, Dekanin der Fakultät für Wirtschaft und
Globalisierung an der Donau-Universität Krems, und Univ.-Prof. Mag.
Dr. Barbara Hinterstoisser, Vizerektorin der Universität für
Bodenkultur Wien.

Nähere Informationen: Büro LR Schwarz, Marion Gabler-Söllner,
Telefon 02742/9005-12655, e-mail [email protected].

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