• 30.10.2013, 14:41:38
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Jank zu Mariahilfer Straße: Begrüßen Querung als ersten Schritt

Wien (OTS) - 30.10.2013 - Fahrzeuge werden die knapp zwei Kilometer
lange Mariahilfer Straße am oberen Ende bei der
Stumpergasse/Kaiserstraße wieder queren können. Die Stadt Wien setzt
damit - zumindest teilweise - eine der wichtigsten Forderungen der
Wirtschaft nach Rücknahme des Verkehrschaos rund um die Mariahilfer
Straße um. "Das Öffnen der Querung ist zu begrüßen, kann aber nur ein
erster Schritt auf dem Weg zu einer vernünftigen Gesamtverkehrslösung
rund um die Mariahilfer Straße sein", erklärt Brigitte Jank,
Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien. Viele Anrainer und
Unternehmer haben sich während der bisherigen Probezeit über die
Verschlechterung der Verkehrssituation in den Bezirken Mariahilf und
Neubau beschwert, jetzt lenkt man seitens der Stadt offenbar endlich
ein. Der Querungsmöglichkeit Stumpergasse/Kaiserstraße müssen aber
noch weitere folgen. Konkret fordert die WK Wien die Öffnung der
Querungen im Bereich der Schottenfeldgasse/Webgasse und der
Windmühlgasse. Denn der Probebetrieb produziert regelmäßig Staus in
den Ausweichrouten und eine erkleckliche Anzahl an zusätzlich
gefahrenen Kilometern, die durch weitere Querungen verringert würden.

Neue 13A-Führung folgt WK Wien-Vorschlag

Positiv ist die angekündigte neue Route der Buslinie 13A, die bereits
von der WK Wien vor einigen Wochen in ganz ähnlicher Form
vorgeschlagen und gefordert wurde. Damit wird der 6. Bezirk
(Gumpendorferstraße) besser angebunden und ein wichtiger
Frequenzbringer für die Kirchengasse erhalten.
Einen Rückschlag gibt es hingegen für die Erreichbarkeit von
Geschäften, Gastronomiebetrieben, Hotels oder Dienstleistern wie
Ärzten. Denn für Taxifahrer soll die Befahrbarkeit der Fußgängerzone
in der Mariahilfer Straße weiter eingeschränkt werden. Taxis dürfen
dann nur mehr bis 13 Uhr zu- und abfahren.

"Eine Neuregelung des turbulenten Probebetriebs auf der Mariahilfer
Straße ist notwendig. Der heute präsentierte Vorschlag geht aber
nicht weit genug. Hier stehen noch einigen Verbesserungen an. Ebenso
wie eine breitangelegte Befragung Anfang des Jahres", sagt Jank und
ergänzt, dass eine faire Befragung nur dann stattfinden kann, wenn
auch die 9.000 Unternehmer in Neubau und Mariahilf miteinbezogen
werden. Eine Befragung der Unternehmer ist aus Sicht der WK Wien
unabdingbar, da jene, die ihre wirtschaftliche Lebensgrundlage in den
beiden Bezirken haben, genauso betroffen sind wie die Bewohner.

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